Trio 5

Ausschreibung TRIO 5 im Keller Pinzenberg, Schwabach

TRIO ist eine Ausstellungsreihe der drei fränkischen BBK-Regionalverbände, die 2013 in Bamberg ins Leben gerufen wurde und nun zum zweiten Mal nach Mittelfranken kommt. TRIO 2 fand in Nürnberg statt, TRIO 5 wird im Juli/August 2016 nach Schwabach kommen. Durch die Schwabacher Kunsttage ortung hat die Stadt auch überregional als Kunstort Anerkennung erfahren und zieht ein kunstinteressiertes Publikum an. Als Goldschlägerstadt liegt dabei der Schwerpunkt auf dem Thema "Gold". Im Ausstellungszeitraum liegt auch die Schwabacher Goldschlägernacht (6. August), die bis zu 20.000 Besucher in die Stadt lockt.

Ziel der Ausstellungsreihe TRIO ist es, den Austausch zwischen den fränkischen Regionalverbänden zu stärken, die Begegnung der Künstler zu fördern und für die zeitgenössische Kunstszene Frankens ein neues Podium zu schaffen. Bisher wurden jeweils drei künstlerische Positionen, je eine aus Ober-, Mittel- und Unterfranken, gezeigt. Die Räumlichkeiten in Schwabach bieten eventuell auch mehreren KünstlerInnen die Möglichkeit zur Teilnahme.

Die Ausschreibung richtet sich an alle fränkischen BBK-Mitglieder. Da die Räumlichkeiten kein white cube-Ausstellungsraum sind, sondern durch ihre Geschichte und ihren baulichen Zustand einen ganz eigenen Charakter haben, wird es ein Kriterium sein, inwieweit sich die vorgestellten Arbeiten in diesen Räumlichkeiten realisieren und präsentieren lassen.

Gewünscht sind alle künstlerischen Formate von Malerei, Zeichnung und Grafik über Skulptur und Installation bis zu performativen, medialen oder klangkünstlerischen Projekten.

Der Keller Pinzenberg wurde im Rahmen der Biennale ortung bereits mehrfach künstlerisch bespielt. Es herrscht dort eine konstante Temperatur von 8°C. Außerdem ist die Luftfeuchtigkeit erhöht, was bei Papierarbeiten, die dort aber auch schon gezeigt wurden, zu beachten ist. Der Keller ist renoviert, verfügt über Stromanschlüsse und ist sicherheitstechnisch gut ausgestattet (Fluchtwege etc). Da der Keller unter Denkmalschutz steht, dürfen keine Dübel gesetzt werden, Nägel in Mauerfugen sind jedoch möglich.

Die Jury setzt sich aus Mitgliedern der drei Regionalverbände zusammen. Ihr Anliegen ist es, künstlerische Positionen unterschiedlicher Gattungen auszuwählen, die sich ergänzen, möglicherweise reiben und Spannungsflächen erzeugen.
Fahrt- und Materialkosten können gegen Vorlage einer Rechnung bis zu einer Höhe von 200,- € erstattet werden.
Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein:
  • Beschreibung des künstlerischen Vorhabens auf max. einer DIN A4 Seite
  • Bildliche Darstellung in Form von Fotos, Skizzen, Entwürfen, Ausdrucken etc. in DIN A4; digitale Datenträger bitte nur bei filmischen, klanglichen oder performativen Arbeiten.
An: BBK Nürnberg Mittelfranken, Postfach 81 03 11, 90248 Nürnberg

Die Unterlagen müssen auf dem Postweg bis spätestens Dienstag, 24. Mai 2016 eingegangen sein. (bitte keine Einschreiben!)

Bekanntgabe der Juryentscheidung: Montag, 30. Mai 2016
Terminvorschlag zur Besichtigung der Ausstellungsräume für die ausgewählten Künstler: Samstag, 04. Juni 2016, 11.00 Uhr
Vernissage: Freitag, 15. Juli 2016, 19.00 Uhr
Schwabacher Goldschlägernacht: Samstag, 06. August 2016
Letzter Ausstellungstag: Sonntag, 07. August 2016

Ausschreibung als Download (PDF)

Berlin führt Ausstellungshonorare ein

Beispielhafte Honorierung von Kunst

Seit Anfang des Jahres 2016 werden in Berlin Ausstellunghonorare in allen kommunalen Galerien Berlins gezahlt.
Das Berliner Konzept ist einfach und funktioniert so:
Der extra aufgelegte Fonds umfasst in Berlin zur Zeit 300.000,- Euro jährlich und wird ausschließlich für die Honorierung von professionellen bildenden Künstler/innen mit Hauptwohnsitz in Berlin für die Bereitstellung ihrer künstlerischen Werke bzw. Äußerungen in temporären Ausstellungsprojekten der Kommunalen Galerien Berlins bereitgestellt. Damit ist gesichert, dass die Honorare nicht auf Kosten der Ausstellungsplanung gehen. Das Honorar ist kein Produktions-, Katalog- oder Materialkostenzuschuss. Darüber muss gesondert z.B. in Werkverträgen verhandelt werden.
Die Kommunalen Galerien in Berlin stellen zu Jahresbeginn Anträge bei der Senatskulturverwaltung über ihren Mittelbedarf entsprechend ihrer Ausstellungsplanung für das gesamte laufende Jahr, wobei die Honorarstaffelung wie folgt gilt:

  • 1.000 Euro je Teilnehmer/innen an einer Einzelausstellung (1-2 Beteiligte)
  • 350 Euro je Teilnehmer/innen an Gruppenausstellungen (bis 10 Beteiligte)
  • 150 Euro je Teilnehmer/innen an Gruppenausstellungen (mehr als 10 Beteiligte)
Die Galerien schließen Verträge eigens für das Ausstellungshonorar mit den Künstler/innen ab. Das Ausstellungshonorar wird brutto ausgezahlt. Etwaige Steuerpflichten (ermäßigter Steuersatz 7%) sind von den Künstlerinnen und Künstlern zu tragen. Das Ausstellungshonorar gilt bei der KSK als Einkommen; jedoch auch bei Empfängern von ALG II. (Aus dem Fonds dürfen keine Honorare für die Darstellung bzw. Ausstellung von Projekten im Rahmen der Kulturellen Bildung und der Soziokultur gezahlt werden).

BBK berichtet über Kulturinitiativen für Flüchtlinge

Derzeit gibt es eine ,"Willkommenskultur" in Deutschland, die - trotz oder sogar wegen der großen Herausforderung - überwältigend ist, und das ehrenamtliche Engagement unserer Gesellschaft ist in dieser Form ohne Beispiel in der deutschen Geschichte.
Neben der Versorgung mit dem Nötigsten ist für viele Flüchtlingsfamilien auch hilfreich, eine kulturelle Form des Willkommens zu erfahren. Verschiedene Kultureinrichtungen haben bereits entsprechende Initiativen ergriffen. Nicht nur Landesverbände des BBK, auch alle regionalen BBK-Organisationen, aber auch einzelne Künstlerinnen und Künstler konnten solchen Beispielen folgen und vor Ort tätig werden; mit Ausstellungen, Workshops, Einladungen zu Vernissagen. Projekte eben, die geeignet sind, Flüchtlinge in das kulturelle Leben unseres Landes einzubeziehen. Denn gerade die Kunst hat den Vorteil, dass sprachliche Barrieren kein Hindernis darstellen.

Der Bundesvorstand plant, in der nächsten Ausgabe der kultur politik solche Aktivitäten vorzustellen. Schön wäre es, wenn sie bereits stattgefunden haben, denkbar ist aber auch die Vorstellung von Projekten, die noch in Vorbereitung sind, aber demnächst konkret stattfinden werden.

Unsere Bitte daher:
Schickt uns bis zum 31.10.2015 Berichte über entsprechende Projekte, am besten mit geeignetem Bildmaterial. Die Texte sollten 1.800 Zeichen nicht übersteigen, damit möglichst viele Initiativen vorgestellt werden können

Neue Runde im BBK Programm "Kultur macht stark"

Die aktuelle Ausschreibungsrunde beim BBK für Projekte im Rahmen des Programms "Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung", die im Sommer 2016 durchgeführt werden sollen, ist angelaufen. Planen Sie eine Antragstellung, beachten Sie die grundlegenden Anforderungen:

  • Ansprache von bildungsbenachteiligten Kindern und/oder Jugendlichen
  • Bündnis von antragstellender Institution (keine Einzelpersonen, keine Schulen/Kitas) plus mindestens 2 Partnern (keine Einzelpersonen)
  • außerschulisches Projekt
  • durchführende Honorarkraft ist ein/e professionelle/r bildende/r Künstler/in

Als Unterlagen werden benötigt (in der Datenbank und unterschrieben per Post):
  • das Antragsformular
  • das Projektkonzept
  • die Kooperationszusagen der Partner
  • die Vita der Honorarkraft

Einsendeschluss für die Einreichung von Anträgen in der Förderdatenbank und für die unterschriebene Papier-Version ist der 15.4.2016 (Datum des Poststempels). Unvollständige oder verspätet eingereichte Anträge können der Jury nicht vorgelegt werden.

Erleichte Anstragsstellung für Projekte mit Flüchtlingen

Derzeit bewegt viele Menschen ein Thema: Die enorme Herausforderung, vor die Staat und Zivilgesellschaft angesichts der großen Zahl der Flüchtlinge gestellt sind, die nach Deutschland kommen. Vor allem Kinder und Jugendliche benötigen schnell Angebote, die dazu beitragen, Erlebnisse durch Krieg und Flucht zu verarbeiten, ihnen das Erlernen der deutschen Sprache zu ermöglichen bzw. zu erleichtern und einer möglichen Integration den Weg zu bereiten.
Einige Maßnahmen in "Kultur macht stark" richten sich bereits an Kinder und Jugendliche nichtdeutscher Herkunft. Der BBK hat bereits Projekte bewilligt, die auch jungen Flüchtlingen offenstehen.
Nach Mitteilung des Bundesbildungsministeriums dürfen die Förderkriterien des Programms "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" in Teilen nun flexibler angewendet werden, um Maßnahmen für junge Flüchtlinge einfacher fördern bzw. anbieten zu können.

Die Regelungen der Förderrichtlinie bleiben grundsätzlich unverändert. Um zusätzliche Maßnahmen für junge Flüchtlinge anzubieten, können die Regelungen für diese Zielgruppe flexibler ausgelegt werden.

Konkret bedeutet das:
  • Kernzielgruppe des Programms "Kultur macht stark" sind bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche gemäß dem Nationalen Bildungsbericht. Auch junge Flüchtlinge erfüllen diese Kriterien. Bitte vernachlässigen Sie jedoch ihren bisherigen Teilnehmerkreis nicht zugunsten einer ausschließlichen Flüchtlingsförderung. Die Maßnahmen für junge Flüchtlinge sollen im Wesentlichen zusätzliche Angebote sein.
  • Die Maßnahmen sind auf der Grundlage BBK-Konzepts durchzuführen. Somit bleiben inhaltliche Vorgaben, pädagogische und künstlerische Rahmenbedingungen sowie Maßnahmenformate unverändert bestehen. Sollten aufgrund der besonderen Bedürfnisse bzw. Anforderungen von jungen Flüchtlingen inhaltliche Anpassungen erforderlich sein, halten Sie bitte Rücksprache mit dem Projektbüro des BBK. Wir unterstützen Sie gerne.
  • Gleiches gilt für die Finanzierungspläne der Maßnahmen: Notwendige zusätzliche Ausgaben, die bislang nicht Gegenstand des bewilligten Finanzierungsplans sind (wie z. B. Übersetzer, zusätzliche Betreuungskräfte und Materialausgaben o.ä.), sind nach Rücksprache mit dem BBK ebenfalls möglich. Die Förderung von festem Personal auf Ebene der Bündnispartner ist jedoch weiterhin nicht möglich, gleiches gilt für die Finanzierung bestehender Infrastruktur.
  • Gesetzlich verankerte Leistungen wie bspw. Integrationskurse und Sprachunterricht, werden durch "Kultur macht stark" nicht ersetzt. Diese Angebote können aber durch Maßnahmen der kulturellen Bildung ergänzt werden. Eine Abgrenzung vom Unterricht muss weiterhin aus dem Antrag und der Bewilligung schlüssig hervor gehen.
  • Die Nachhaltigkeit der Maßnahmen und die Verankerung der Bündnisse im Sozialraum sind bei der Zielgruppe der jungen Flüchtlinge oft nicht in gleichem Maße zu gewährleisten, wie bei der Kernzielgruppe des Programms. Hier können die Anforderungen der Förderrichtlinie großzügiger gehandhabt werden. Dies gilt insbesondere, wenn Maßnahmen bspw. In Erstaufnahmestellen durchgeführt werden.
  • Für nicht-schulpflichtige junge Flüchtlinge können Ganztags- bzw. Vormittagsmaßnahmen auch außerhalb der Ferien durchgeführt werden - sie fallen dann nicht unter die Regeln der Außerschulischkeit bzw. Außerunterrichtlichkeit. Bitte achten Sie darauf, dass Sie mit Ihren Bündnispartnern diese Bedingung abklären. Schulische Aufgaben können weiterhin nicht im Programm gefördert werden.

Informationen des BBK Bundesverbandes


Informationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung


"Gebrauchsanweisung" zur Antragstellung für ein Projekt

Öffentliche Veranstaltung zum Thema Ausstellungsvergütung

Der BBK-Bundesverband bietet eine Veranstaltung zum Thema Ausstellungsvergütung am 27. Februar 2015 in Berlin um 18 Uhr im Martin-Gropius-Bau (Kinosaal) in Berlin an.
Anhand von internationalen, regionalen und kommunalen Beispielen wird aufgezeigt, welche Auswirkungen eine Regelung für Ausstellungsvergütung auf die Arbeitsbedingungen von Künstlerinnen und Künstlern haben kann. In einer Podiumsgespräch werden sowohl der wirtschaftliche Bedarf für bildende Künstlerinnen und Künstler als auch die Standpunkte der ausstellenden Institutionen beleuchtet. Im Fokus der Veranstaltung stehen konkrete Lösungsansätze bei einer im Kulturbereich stets angespannten ökonomische Lage.

Seit vielen Jahren vertritt der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) die Forderung, dass Leistungen im Rahmen von Ausstellungen angemessen vergütet werden. Die "Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen" beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhandlung zwischen Künstler/innen und Veranstaltern von Ausstellungen zu beachten sind. Kernpunkte sind zwei Vergütungstabellen.
Die Leitlinie enthält zudem einen Muster-Ausstellungsvertrag, der auch auf der BBK-Internetseite (www.bbk-bundesverband.de) als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.

Einladung zur Veranstaltung


Mustervertrag zur Ausstellungsvergütung


Leitlinie bestellen:

Kostenbeitrag für Mitglieder, die unabhängig von ihrem BBK-Verband bestellen:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 2 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 3 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten

Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.): Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3.
Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder 030 2640970.

Ehrenmitglied Hella Rossner-Böhnlein gestorben

Unser Ehrenmitglied Hella Rossner-Böhnlein ist am 23.11. 2014 im Alter von 92 Jahren in Unterwössen bei Reit im Winkl verstorben. Mit ihr verliert der BBK eine über Nürnberg hinaus bekannte Bildhauerin.

Ehrenmitglied Hella Rossner-Böhnlein war jahrzehntelang maßgeblich im BBK engagiert, erst als Schriftführerin und dann 13 Jahre als Vorstand.

Bekannt wurde sie als Bildhauerin in Nürnberg vor allem durch ihre Skulpturen "Welthandel" auf dem Knöpfleinsberg und der Muschelkalkplastik "Das Paar" in der Zollhaussiedlung.

Hella Rossner-Böhnlein studierte 1938-1941 an der AdBK Nürnberg bei Wilhelm Nida-Rümelin und dann zwei Jahre an der AdBK München bei Richard Knecht. Ab 1944 arbeitete sie in Nürnberg als freischaffende Bildhauerin und schuf viele Kunst-am-Bau-Werke in der Stadt, die leider teilweise schon wieder verschwunden sind:

  • Hase (Gernotstr. 52), Eisbär (Rothenburger Str. 197-203), Dromedar (Zollerstr. 24),
  • Affe (Zollhauspark),
  • Schulkinder (Volksschule Hummelsteiner Weg 25),
  • Gesprächsgruppe (Creglinger/Wiedersbacher Str.)

Helmut Häussler beschreibt ihre bekannteste Skulptur "Welthandel" im Buch "Brunnen, Denkmale und Freiplastiken in Nürnberg (Verlag Albert Hofmann,Nürnberg 1977)":

"Eine symbolische Weltkugel aus Bronze mit stark stilisierter, wirksam in perspektivischer Anordnung gebrachter Personengruppe, die Handel und Wandel versinnbildlichen soll, steht seit 1972 am Fuße des Knöpfleinberges, wirksam vor dem Hintergrund der 'Victoria' an der Adlerstraße...
Milieu zu zaubern, ist die Stärke gerade dieser Bildhauerin und zwar mit einfachen Kunstgriffen. Einige starke Gestalten am Außenrand der Plastik tragen das Ganze, die Figuren dahinter werden einfach dünner und schrumpfen von unten nach oben: Der Blick in die Endlosigkeit des Massenzeitalters ist geöffnet."
Helmut Häussler beschreibt in dem gleichen Buch 'Das Paar' in der Zollhaussiedlung:

"Die beiden überlebensgroßen Muschelkalkplastiken in nachexpressionistischer, stark auf architektonische Gesetzlichkeiten zurückführender Manier sprechen eine verknappte Formensprache...Gerade dadurch aber wird die gemeinte erotische Spannung, voll beherrschter Vitalität und psychischer Kraft, verdeutlicht...

Für Komposition und Abmessungen dieser Großplastik ist der Rasenplatz beim Landschaftsweiher in der Eisenbahnersiedlung Zollhaus übrigens sehr gut gewählt."

Traueranzeige für Hella Rossner-Böhnlein


Gabriele Münter Preis wird erneut ausgelobt

Bewerbungen bis 30.11.2015

"Endlich Vierzig" - so lautete das Motto des 1994 im Bonner Frauenmuseum erstmalig verliehenen Gabriele Münter Preises für Bildende Künstlerinnen über 40. Nach mehrjähriger Pause wird der Preis nun erneut verliehen.

Mit dem Preis werden Künstlerinnen über 40 geehrt - und damit sehr häufig Frauen, die eine ganz einzigartige Leistung vollbringen: Die Vereinbarkeit von Familie und Kunst. Seit 1994 wurde der Preis sechs Mal verliehen. Bekannte Künstlerinnen wie die Malerin Cornelia Schleime und die Performance-Künstlerin Ulrike Rosenbach (2004), Leni Hoffmann (2007) oder Christiane Möbius (2010) waren die bisherigen Preisträgerinnen.

Ab 2015 wird der mit 20.000 Euro dotierte Preis erneut ausgelobt und 2017 zum siebten Mal verliehen. 20 Künstlerinnen werden ihre Arbeiten in einer Ausstellung in Berlin und Bonn präsentieren können. Organisation und Verwaltung liegen im Gabriele Münter Büro im Bonner Frauenmuseum. Bis 30.11.2015 können sich Künstlerinnen dort bewerben.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) vom 30. Oktober 2014

Ehrenmitglied Konrad Ehmann gestorben

Unser Ehrenmitglied Konrad Ehmann ist am 14.9. 2014 im Alter von 94 Jahren in Nürnberg verstorben. Mit ihm verliert der BBK einen über Nürnberg hinaus bekannten Maler und Kirchenrestaurator, der jahrzehntelang im Berufsverband aktiv tätig war und engagiert für den Wiedereinzug der Künstler in das damalige Künstlerhaus kämpfte.

1919 als Sohn und Enkel bekannter Nürnberger Maler und Kirchenrestauratoren geboren, wurde er schon im Alter von 17 Jahren (!) auf der Kunstakademie aufgenommen. 1937-44 studierte er Malerei (skrale + profane) und Fresko an der Akademie Nürnberg bei Prof. K. H. Dallinger und Prof. O.M. Schmidt.

Konrad Ehmann hat in seinem Leben schon unzählige Bilder gemalt und Kirchen restauriert.

Am 2.9.1949 trat er dem Berufsverband freier Künstler Nürnberg, dem späterem BBK, bei. 2011 wurde eins seiner letzten Bilder "Kartoffelernte im Knoblauchsland" auf der Heimat Ausstellung des BBK Nürnberg Mittelfranken im prisma Haus ausgestellt.

Zuletzt stellte er mit auf der Heimat Ausstellung 2011 des BBK im prisma Haus aus.

Traueranzeige für Konrad Ehmann


1. Debütantenausstellung 2014: Barbara Engelhard

Im Dschungel der Großstadt geht es genauso wie in der zeitgenössischen Kunst darum, den Durchblick zu behalten. Überall ist Bewegung, Geräusch, Form, Licht und Farbe - eine Symphonie an Eindrücken. Für gewöhnlich versuchen wir diese Eindrücke zu minimieren, um das für uns Wesentliche vom Nebensächlichen zu unterscheiden. Was aber, wenn wir unsere Aufmerksamkeit einmal bewusst auf dieses Nebensächliche lenken?

Barbara Engelhard überträgt in ihrer Installation den Klang der Straße live in den Innenraum der Ausstellungsfläche. Die Gesprächsfetzen, Schritte und Alltagsgeräusche werden durch den fast leeren Raum hervorgehoben und in den Mittelpunkt gestellt. Das Nebensächliche rückt in den Fokus. Es entsteht ein Raum, der das Äußere im Inneren sichtbar und vor allem hörbar werden lässt.

Barbara Engelhard ist in diesem Jahr eine von zwei Debütanten, die durch die Initiative des BBK Nürnberg Mittelfranken e.V. die Möglichkeit erhalten, ihre erste Einzelausstellung zu präsentieren. Die Künstlerin ist in Nürnberg keine Unbekannte mehr, 2014 war sie bereits mit einem Projekt an der Blauen Nacht vertreten und sie gestaltete zur Eröffnung der Kunstvilla den Besucherraum als Bandelzimmer.
Die Förderung beinhaltet die Produktion eines Werkkataloges, in dem eine erste Übersicht ihres Schaffens präsentiert wird.

Flyer Debütantenausstellung Engelhard

Presseartikel 15.7. Nürnberger Nachrichten

Webseite Barbara Engelhard

Leitlinie zur Ausstellungsvergütung erschienen

Seit vielen Jahren vertritt der BBK Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler die Forderung, dass Leistungen im Rahmen von Ausstellungen angemessen vergütet werden. Die frisch gedruckte "Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen" beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhandlung zwischen Künstler/innen und Veranstaltern von Ausstellungen zu beachten sind. Kernpunkte sind zwei Vergütungstabellen. Die Leitlinie enthält zudem einen Muster-Ausstellungsvertrag, der auch auf der BBK-Internetseite (oder hier gleich den Button klicken) als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.

Link zum Muster Vertrag

Kostenbeitrag für Mitglieder, die unabhängig von ihrem BBK-Verband bestellen:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 2 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 3 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.): Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3, Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder 030 / 2640970.

Neuer Vorstand

Auf der Mitgliederversammlung des BBK Nürnberg Mittelfranken am 24.5.2014 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Anna Poetter und Christian Haberland wurden als neue Vorstände nachgewählt. Sie bilden mit Helge Wütscher, der schon 2013 für drei Jahre gewählt wurde, den neuen Vorstand.

Anna Poetter ist ein neues Mitglied, das im Oktober 2013 in den BBK eintrat. Sie ist Live Art Künstlerin mit Ausbildung zur Schauspielerin und zur Sängerin. Mit Performances und begehbaren Rauminstallationen hat sie in den letzten Jahren Aufmerksamkeit erzielt. Als Mitglied der VBK München (ver.di) hat sie schon politisches Engagement und Durchsetzungsvermögen gezeigt.

Christian Haberland ist langjähriges BBK Mitglied und arbeitet in der Ateliergemeinschaft Laborartorium als Maler und Performancekünstler.
Als Mitorganisator der Südart hat er schon organisatorisches Talent bewiesen.

Die Nachwahl der Beiden war notwendig, weil die beiden bisherigen Vorstände Frank Hegewald und Katja Fischer aus privaten Gründen ihr Amt niedergelegt hatten.

BBK-Bundesdelegiertenversammlung 2013

BBK-Bundesdelegiertenversammlung wählt neuen Vorstand und richtet Forderungen an die Koalitionsparteien

Auf der 13. Ordentlichen Bundesdelegiertenversammlung, dem höchsten Organ des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), am 26./27. Oktober 2013 in München wählten die Delegierten einen neuen Bundesvorstand.

Mit großer Mehrheit wurden Werner Schaub (Heidelberg) und Annemarie Helmer-Heichele (Augsburg) erneut als Vorsitzende bestätigt, Werner Schaub wurde einstimmig zum Sprecher gewählt. Als Beisitzer/innen wurden Erhard Kalina (Worpswede) und Ulla Windheuser-Schwarz (Stopperich) wiedergewählt; neu im Vorstand sind Priska Streit (Leipzig), André Kestel (Halle) und Benjamin Schubert (Hamburg).

Die Delegierten beschlossen eine Satzungsreform und aktualisierten das kulturpolitische Handlungsprogramm für die kommende Amtszeit. Mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen fordern sie, zur Sicherung der KSK einen festen Abgabesatz durch einen flexiblen Bundeszuschuss zu gewährleisten, ein Kooperationsgebot für Bund, Länder und Kommunen zur Förderung von Kultur und Bildung einzuführen sowie den Schutz der Urheber und ihr Recht auf eine angemessene Vergütung für die Nutzung ihrer Werke bei der Modernisierung des Urheberrechtes in den Mittelpunkt zu rücken.

Matthias Schwab
Debütantenausstellung "void - works" 30.8.-22.9.2013

Matthias Schwab begab sich erst spät in die institutionalisierte Künstlerausbildung. Bevor er von 2001 bis 2006 an der Bauhaus Universität Weimar freie Kunst studierte, hatte er von 1994 bis 2000 ein Studium der Psychologie und Philosophie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg abgeschlossen und ein Jahr als Visiting Fellow an der University of Melbourne gearbeitet.
Vor diesem Hintergrund setzt er sich bildnerisch und konzeptionell vor allem mit der gesellschaftlichen Rezeption von Kunst auseinander. Dabei stehen Wahrnehmung und Wahr-heit, Täuschung und Ent-täuschung, Sehen und Über-sehen im Fokus seiner konzeptionellen künstlerischen Auseinandersetzung, die er auch auf das Gebaren des Kunst-Marktes überträgt und institutionskritisch anwendet.

In der Ausstellung sind Videos, Malerei und Zeichnung, sowie Fragmente der konzeptuellen Tätigkeit zu sehen.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog im Erich Weiß Verlag; 144 Seiten, 210 farbige Abbildungen, 20 €, der an der Theke des Kunsthauses, dem Buchhandel oder im Internet über leerstelle.org. bezogen werden kann.

Finissage 22.September 2013 ab 16 Uhr.
Verabschiedung durch Barbara Leicht M.A. vom Kunstmuseum Erlangen: Sie wird seine Ausstellung Revue passieren lassen und kommentieren.

Flyer zur Ausstellung

Artikel in NN vom 30.8.2013

VAGUE
Debütantenausstellung von Marie Jeanne Turnea-Luncz 2013

Gezeigt werden Grafiken als Blaupause Zeichnungen, der grafischen Gestaltung der Modezeitschrift Vogue entlehnt. Sie spielen mit dem Layout und den Abbildungen dieser "Modebibel". Interessiert hat dabei die Dekonstruktion durch die Beibehaltung einer Technik und das Aufgreifen der Werbeanzeigen und teilweise auch das Ausblenden anderer Details.

Im Mittelpunkt eine Installation aus mit bunten Fäden umwickelten Ästen. Diese ROOTS stellen Äste dar, die an die Frisuren der Rastafari erinnern sollen.
Die Roots-Äste erstrecken sich von dem Ausstellungsraum, über die Treppe, bis hin zum höchsten Punkt des Glasbaus und entwickelt sich von fädenumwobenen Ästen, zu Ästen aus Schnittmustern bis hin zum architektonischen Endstadium, und den Glasbau als Miniatur aufgreift.

Auch der Ausstellungskatalog ist ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung. Der Titel lautet "blueprint edition" und spielt mit dem Aufgreifen von Typografie bekannter Firmen und andererseits das Aufgreifen der eigenen Arbeiten als Blaupause. Das Layout ist H&M Katalogen entlehnt und auch die Schrift des Covers erinnert an ein großes Modeunternehmen.......

Debütantenausstellung
Marie Jeanne Turnea-Luncz
VAGUE
01.08.-25.08.13

Flyer Debütantenausstellung

Artikel NN 1.8.2013

Arbeitsbeispiele Marie Jeanne Turnea-Luncz

Debütanten 2013

Die Debutanten des Jahres 2013 sind Matthias Schwab, Konzeptkünstler aus Ansbach und Marie Jeanne Turnea-Luncz, Objektkünstlerin aus Nürnberg.

Debütantenausstellungen 2013:
Marie Jeanne Turnea-Luncz 01.08.-25.08.13 (Eröffnung 31.07., 20:00 Uhr)
und Matthias Schwab 30.08.-22.09.13

Webseite Matthias Schwab

Neuer Veranstaltungskalender für Großraum Nürnberg

Der Veranstaltungskalender für Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach ist neu gestaltet und attraktiver geworden.

Die regionalen Webseiten nuernberg.de, fuerth.de und erlangen.de, sowie die Seiten von kubiss.de und kunstkulturquartier.de greifen auf diesen Veranstaltungskalender zurück, wenn sie ihre eigenen Listen erstellen.
Mit einer Eingabe könnt ihr jetzt eure Ausstellungen und Terminen in den wichtigsten Kalendern der Region unterbringen. Die Eingabe ist kostenlos, wird von einer Redaktion geprüft (kann 1-2 Tage dauern) und dann veröffentlicht.
Die Eingabe selbst ist einfach und fast selbsterklärend. Bilder und andere Multimedia-Inhalte können mit veröffentlicht werden. Damit haben wir endlich einen zentralen Kalender, der einfach zu bedienen ist.

Vorstandswahlen im Landesverband Bayern

Bestätigt wurden die Vorsitzende Gertraud Küchle-Braun und der Vorsitzende Klaus von Gaffron. Neu gewählt wurde Ludwig (Wigg) Bäuml, Vorsitzender des Regionalverbandes Niederbayern/Oberpfalz. Helmut M. Neuwerth wurde als Schatzmeister wieder gewählt, wie auch Elizabeth Steinhauser als Schriftführerin.
Der BBK Bayern wird seit Jahren durch seinen Vorsitzenden Klaus von Gaffron im Präsidium des Verbandes Freie Berufe Bayern vertreten. Er wurde für zwei weitere Jahre als Vizepräsident im Präsidium bestätigt.

65 Jahre BBK

Gegründet am 21. Juni 1947 als Notgemeinschaft freier Künstler hat sich der BBK Nürnberg Mittelfranken bis heute zum einzigen berufsständischen Verband professioneller Bildender Künstlerinnen und Künstler entwickelt