Mit_Kunst
Projekte ästhetischer Bildung für geflüchtete junge Erwachsenen

Ausschreibung

Gefördert werden Projekte für geflüchtete junge Erwachsene im Alter von 18-26 Jahren. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch Vermittlung künstlerischer Techniken einen Zugang zu Kunst, Kultur und zur eigenen Kreativität zu eröffnen.

Um die kurze Zeitspanne zu nutzen und Projekte noch in diesem Jahr zu ermöglichen, bietet der BBK Bundesverband folgende Verfahrensvereinfachung:
Das Antragsverfahren bleibt zwar zweistufig, aber die Unterlagen für die 1. Antragsstufe - sozusagen eine verbindliche Interessensbekundung - werden nicht über die Datenbank des Bundesministerium für Bildung und Forschung eingereicht, sondern gehen direkt postalisch und online an die BBK-Bundesgeschäftsstelle (BBK, Mohrenstr. 61, 10117 Berlin, bfb-mit-kunst@bbk-bundesverband.de).

Wir haben hierfür ein Stammdatenblatt entwickelt, das dann in der 2. Stufe für einen Antrag in der Datenbank genutzt werden kann.

Download Stammdatenblatt


Wichtige Voraussetzungen für eine Förderung

  • Die Projekte müssen von einem lokalen Bündnis, bestehend aus mindestens drei Kooperationspartnern (Vereine/Einrichtungen/Institutionen), getragen werden.
  • Ein Kooperationspartner (möglichst ein Verein) ist bereit, die administrative Verantwortung zu übernehmen und bei uns den Antrag zu stellen
  • Mindestens ein Kooperationspartner ist in der Lage, den Zugang zu den Teilnehmer*innen der Projekte herzustellen, als z.B. in einer Flüchtlingsunterkunft engagiert
    Wir empfehlen, schon jetzt die Kooperationspartner zu suchen!
  • Professionelle Bildende Künstler*innen führen als Honorarkräfte die Projekte durch. Honorarkräfte können keine Kooperationspartner sein! Das Honorar für Künstler*innen beträgt 40 € pro Stunde (brutto)

Es gibt 2 Maßnahmenformate:

Das Kleine Kunstpaket

  • mit max. 60 Stunden inkl. Vor- und Nachbereitung
  • bis zu einer Fördersumme 6.300 €, davon Künstlerhonorar bis zu 2.400 €, Sachausgaben bis zu 2.790 €
  • Zudem gibt es ein Budget für Sprachmittler*innen und Ehrenamtsaufwandsentschädigung

Merkblatt Kleines Kunstpaket

Das Große Kunstpaket

  • mit max. 200 Std. inkl. Vor- und Nachbereitung
  • bis zu einer Fördersumme 18.400 €, davon Künstlerhonorar bis zu 8.000 €, Sachausgaben bis zu 7.190 €
  • Zudem gibt es ein Budget für Sprachmittler*innen und Ehrenamtsaufwandsentschädigung
  • Merkblatt Grosses Kunstpaket



Das Projektkonzept muss plausibel darlegen, über welche zeitlichen Bausteine die Stundenkontingente geleistet werden (z. B. mehrtägiger Workshop, regelmäßige Kurse oder Kombination aus beidem, mit einem oder mehreren Künstler*innen, parallel oder zeitlich versetzt, mit oder ohne Abschlussveranstaltung)
Wer kann sich um eine Förderung bewerben?Antragsteller kann einer der mindestens drei Kooperationspartner eines lokalen Bündnisses sein. Der Antragsteller sollte ein eingetragener Verein sein.

Einzelpersonen bzw. Honorarkräfte im Projekt (Künstlerinnen und Künstler) können keinen Antrag stellen. Auch formale Bildungsorte (Schulen, Kitas) und kommunale Einrichtungen sind nicht antragsberechtigt, sind aber als Bündnispartner willkommen. Weitere Bündnispartner sind möglich.

Es gilt folgender Zeitplan:

Ab 8.8.2016Mobilisierung von lokalen Bündnissen und Vorbereitung der Unterlagen für die 1. Antragsstufe (Antragsskizze)
Ab 15.8.2016Entgegennahme der Antragsskizzen bestehend aus dem Stammdatenblatt mit rechtsverbindlicher Unterschrift, dem Projektkonzept mit grobem Finanzplan, Kooperationszusagen der Bündnispartner, Lebenslauf des/der Künstlers/Künstlerin
27.08.2016Einsendeschluss für die Einreichung von Antragsskizzen
8.9.2016Jurysitzung: Entscheidung über die Förderfähigkeit der Antragsskizzen, schriftliche Benachrichtigung aller Antragsteller
DanachBeginn der 2. Antragstufe für ausgewählte Antragsskizzen. Die Einreichung erfolgt über die Datenbank des Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Offizielle Auschreibung

Hinweise zum Projektkonzept



In der BBK Bundesgeschäftsstelle beraten Sie gerne die Kolleg*innen Daniel Deppe und Bettina Knop, die Sie über 030-2640970 bzw. per Email (hier klicken) erreichen.

Webseite BBK Bundesverband




Debutantenausstellung 2016

Toma Johanne Hilgengeld | Young-Hun Lee | Anina Stolz

21.7. - 11.9.2016

Der BBK Nürnberg Mittelfranken bietet den diesjährigen drei Debütantinnen eine erste gemeinsame Ausstellung im Künstlerhaus, Glasbau 1.OG in Nürnberg.

Finissage und Präsentation der Debütantenkataloge am 11.9.2016 um 17 Uhr im Glasbau 1.OG des Künstlerhaus Nürnberg



Toma Johanne Hilgenfeld

*1979 in Herdecke. Ausbildung zur Goldschmiedin. Von 2003 bis 2009 bei Professorin Ulla Mayer an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, wo sie ihr Studium in der Klasse für Gold- und Silberschmieden als Meisterschülerin abschloss. Sie verbindet in Ihren zeitlos schönen Preziosen mit großer Eleganz Poesie und unterschiedlichste Erinnerungen an unsere (eigene) Kulturgeschichte.


Webseite


Young-Hun Lee

*1977 in Oberhausen. Erste bildhauerische Studien in Südkorea. Nach einem Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Regensburg studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg von 2006 bis 2013 in der Bildhauer-Klasse bei Professor Marko Lehanka, wo sie 2011 zur Meisterschülerin ernannt wurde. "...Sie lässt plastische Figuren entstehen, die auf den ersten Blick fremd anmuten und auf den zweiten den Schaffensprozess aus einer direkten Auseinandersetzung mit dem Menschen begründen"... (Isabell von Marschall).

Künstlergespräch am Sonntag, 21.08.2016, 16 Uhr

Email


Anina Stolz

*1981 in Nürnberg. Studierte nach einer Ausbildung zur Goldschmiedin von 2008 bis 2015 an der Akademie der Bildenden Künste in München Malerei und Grafik. Schülerin in den Klassen von Jerry Zeniuk, Myriam Holme, Thomas Scheibitz, Julian Rosefeldt und Jorinde Voigt, die sie 2015 zur Meisterschülerin ernannte. Ihre Arbeiten versuchen mit unterschiedlichsten Mitteln, unsere Wahrnehmung des Raumes, unserer Umgebung, unserer Aufenthaltsorte zu sensibilisieren, Selbstverständliches zu hinterfragen und uns (wieder) bewusst zu machen.

Künstlergespräch am Sonntag, 28.08.2016, 16 Uhr

Webseite



Trio 5 Ausstellung

Ausstellung im Keller Pinzenberg, Schwabach

TRIO ist eine Ausstellungsreihe der drei fränkischen BBK-Regionalverbände, die 2013 in Bamberg ins Leben gerufen wurde und nun zum zweiten Mal nach Mittelfranken kommt.

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Berlin führt Ausstellungshonorare ein

Beispielhafte Honorierung von Kunst

Seit Anfang des Jahres 2016 werden in Berlin Ausstellunghonorare in allen kommunalen Galerien Berlins gezahlt.
Das Berliner Konzept ist einfach und funktioniert so:
Der extra aufgelegte Fonds umfasst in Berlin zur Zeit 300.000,- Euro jährlich und wird ausschließlich für die Honorierung von professionellen bildenden Künstler/innen mit Hauptwohnsitz in Berlin für die Bereitstellung ihrer künstlerischen Werke bzw. Äußerungen in temporären Ausstellungsprojekten der Kommunalen Galerien Berlins bereitgestellt. Damit ist gesichert, dass die Honorare nicht auf Kosten der Ausstellungsplanung gehen. Das Honorar ist kein Produktions-, Katalog- oder Materialkostenzuschuss. Darüber muss gesondert z.B. in Werkverträgen verhandelt werden.
Die Kommunalen Galerien in Berlin stellen zu Jahresbeginn Anträge bei der Senatskulturverwaltung über ihren Mittelbedarf entsprechend ihrer Ausstellungsplanung für das gesamte laufende Jahr, wobei die Honorarstaffelung wie folgt gilt:

  • 1.000 Euro je Teilnehmer/innen an einer Einzelausstellung (1-2 Beteiligte)
  • 350 Euro je Teilnehmer/innen an Gruppenausstellungen (bis 10 Beteiligte)
  • 150 Euro je Teilnehmer/innen an Gruppenausstellungen (mehr als 10 Beteiligte)
Die Galerien schließen Verträge eigens für das Ausstellungshonorar mit den Künstler/innen ab. Das Ausstellungshonorar wird brutto ausgezahlt. Etwaige Steuerpflichten (ermäßigter Steuersatz 7%) sind von den Künstlerinnen und Künstlern zu tragen. Das Ausstellungshonorar gilt bei der KSK als Einkommen; jedoch auch bei Empfängern von ALG II. (Aus dem Fonds dürfen keine Honorare für die Darstellung bzw. Ausstellung von Projekten im Rahmen der Kulturellen Bildung und der Soziokultur gezahlt werden).

Neue Runde im BBK Programm "Kultur macht stark"

Die letzte Ausschreibungsrunde beim BBK für Projekte im Rahmen des Programms "Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung" ist angelaufen. Planen Sie eine Antragstellung, beachten Sie die grundlegenden Anforderungen:

  • Ansprache von bildungsbenachteiligten Kindern und/oder Jugendlichen
  • Bündnis von antragstellender Institution (keine Einzelpersonen, keine Schulen/Kitas) plus mindestens 2 Partnern (keine Einzelpersonen)
  • außerschulisches Projekt
  • durchführende Honorarkraft ist ein/e professionelle/r bildende/r Künstler/in

Als Unterlagen werden benötigt (in der Datenbank und unterschrieben per Post):
  • das Antragsformular
  • das Projektkonzept
  • die Kooperationszusagen der Partner
  • die Vita der Honorarkraft

Einsendeschluss für die Einreichung von Anträgen in der Förderdatenbank und für die unterschriebene Papier-Version ist der 15.10.2016 (Datum des Poststempels). Unvollständige oder verspätet eingereichte Anträge können der Jury nicht vorgelegt werden.

Auch Anstragsstellung für Projekte mit Flüchtlingen

Aus aktuellem Anlass weist der BBK Bundesverband auf folgendes hin: Die Ministerin des BMBF, Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, hat ausdrücklich hervorgehoben, dass von ihrem Ministerium geförderte Projekte für Flüchtlinge offen stehen. Dies gilt daher auch für die Initiative "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung".
Notwendige zusätzliche Ausgaben (wie z. B. für Übersetzung, für zusätzliche Ehrenamtliche) sind nach Rücksprache möglich.
Daher ruft der BBK Bundesverband dazu auf, solche Projekte zu konzipieren und vorzuschlagen. Die Anforderungen des Förderprogramms gelten auch für Projekte mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen.

Bericht über bisher geförderte Projekte

Informationen des BBK Bundesverbandes

Informationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

"Gebrauchsanweisung" zur Antragstellung für ein Projekt

Öffentliche Veranstaltung zum Thema Ausstellungsvergütung

Der BBK-Bundesverband bietet eine Veranstaltung zum Thema Ausstellungsvergütung am 27. Februar 2015 in Berlin um 18 Uhr im Martin-Gropius-Bau (Kinosaal) in Berlin an.
Anhand von internationalen, regionalen und kommunalen Beispielen wird aufgezeigt, welche Auswirkungen eine Regelung für Ausstellungsvergütung auf die Arbeitsbedingungen von Künstlerinnen und Künstlern haben kann. In einer Podiumsgespräch werden sowohl der wirtschaftliche Bedarf für bildende Künstlerinnen und Künstler als auch die Standpunkte der ausstellenden Institutionen beleuchtet. Im Fokus der Veranstaltung stehen konkrete Lösungsansätze bei einer im Kulturbereich stets angespannten ökonomische Lage.

Seit vielen Jahren vertritt der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) die Forderung, dass Leistungen im Rahmen von Ausstellungen angemessen vergütet werden. Die "Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen" beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhandlung zwischen Künstler/innen und Veranstaltern von Ausstellungen zu beachten sind. Kernpunkte sind zwei Vergütungstabellen.
Die Leitlinie enthält zudem einen Muster-Ausstellungsvertrag, der auch auf der BBK-Internetseite (www.bbk-bundesverband.de) als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.

Einladung zur Veranstaltung


Mustervertrag zur Ausstellungsvergütung


Leitlinie bestellen:

Kostenbeitrag für Mitglieder, die unabhängig von ihrem BBK-Verband bestellen:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 2 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 3 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten

Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.): Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3.
Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder 030 2640970.

Ehrenmitglied Hella Rossner-Böhnlein gestorben

Unser Ehrenmitglied Hella Rossner-Böhnlein ist am 23.11. 2014 im Alter von 92 Jahren in Unterwössen bei Reit im Winkl verstorben. Mit ihr verliert der BBK eine über Nürnberg hinaus bekannte Bildhauerin.

Ehrenmitglied Hella Rossner-Böhnlein war jahrzehntelang maßgeblich im BBK engagiert, erst als Schriftführerin und dann 13 Jahre als Vorstand.

Bekannt wurde sie als Bildhauerin in Nürnberg vor allem durch ihre Skulpturen "Welthandel" auf dem Knöpfleinsberg und der Muschelkalkplastik "Das Paar" in der Zollhaussiedlung.

Hella Rossner-Böhnlein studierte 1938-1941 an der AdBK Nürnberg bei Wilhelm Nida-Rümelin und dann zwei Jahre an der AdBK München bei Richard Knecht. Ab 1944 arbeitete sie in Nürnberg als freischaffende Bildhauerin und schuf viele Kunst-am-Bau-Werke in der Stadt, die leider teilweise schon wieder verschwunden sind:

  • Hase (Gernotstr. 52), Eisbär (Rothenburger Str. 197-203), Dromedar (Zollerstr. 24),
  • Affe (Zollhauspark),
  • Schulkinder (Volksschule Hummelsteiner Weg 25),
  • Gesprächsgruppe (Creglinger/Wiedersbacher Str.)

Helmut Häussler beschreibt ihre bekannteste Skulptur "Welthandel" im Buch "Brunnen, Denkmale und Freiplastiken in Nürnberg (Verlag Albert Hofmann,Nürnberg 1977)":

"Eine symbolische Weltkugel aus Bronze mit stark stilisierter, wirksam in perspektivischer Anordnung gebrachter Personengruppe, die Handel und Wandel versinnbildlichen soll, steht seit 1972 am Fuße des Knöpfleinberges, wirksam vor dem Hintergrund der 'Victoria' an der Adlerstraße...
Milieu zu zaubern, ist die Stärke gerade dieser Bildhauerin und zwar mit einfachen Kunstgriffen. Einige starke Gestalten am Außenrand der Plastik tragen das Ganze, die Figuren dahinter werden einfach dünner und schrumpfen von unten nach oben: Der Blick in die Endlosigkeit des Massenzeitalters ist geöffnet."
Helmut Häussler beschreibt in dem gleichen Buch 'Das Paar' in der Zollhaussiedlung:

"Die beiden überlebensgroßen Muschelkalkplastiken in nachexpressionistischer, stark auf architektonische Gesetzlichkeiten zurückführender Manier sprechen eine verknappte Formensprache...Gerade dadurch aber wird die gemeinte erotische Spannung, voll beherrschter Vitalität und psychischer Kraft, verdeutlicht...

Für Komposition und Abmessungen dieser Großplastik ist der Rasenplatz beim Landschaftsweiher in der Eisenbahnersiedlung Zollhaus übrigens sehr gut gewählt."

Traueranzeige für Hella Rossner-Böhnlein


Gabriele Münter Preis wird erneut ausgelobt

Nächste Verleihung 2017

"Endlich Vierzig" - so lautete das Motto des 1994 im Bonner Frauenmuseum erstmalig verliehenen Gabriele Münter Preises für Bildende Künstlerinnen über 40. Nach mehrjähriger Pause wird der Preis nun erneut verliehen.

Mit dem Preis werden Künstlerinnen über 40 geehrt - und damit sehr häufig Frauen, die eine ganz einzigartige Leistung vollbringen: Die Vereinbarkeit von Familie und Kunst. Seit 1994 wurde der Preis sechs Mal verliehen. Bekannte Künstlerinnen wie die Malerin Cornelia Schleime und die Performance-Künstlerin Ulrike Rosenbach (2004), Leni Hoffmann (2007) oder Christiane Möbius (2010) waren die bisherigen Preisträgerinnen.

Ab 2015 wird der mit 20.000 Euro dotierte Preis erneut ausgelobt und 2017 zum siebten Mal verliehen. 20 Künstlerinnen werden ihre Arbeiten in einer Ausstellung in Berlin und Bonn präsentieren können. Organisation und Verwaltung liegen im Gabriele Münter Büro im Bonner Frauenmuseum.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) vom 30. Oktober 2014

Ehrenmitglied Konrad Ehmann gestorben

Unser Ehrenmitglied Konrad Ehmann ist am 14.9. 2014 im Alter von 94 Jahren in Nürnberg verstorben. Mit ihm verliert der BBK einen über Nürnberg hinaus bekannten Maler und Kirchenrestaurator, der jahrzehntelang im Berufsverband aktiv tätig war und engagiert für den Wiedereinzug der Künstler in das damalige Künstlerhaus kämpfte.

1919 als Sohn und Enkel bekannter Nürnberger Maler und Kirchenrestauratoren geboren, wurde er schon im Alter von 17 Jahren (!) auf der Kunstakademie aufgenommen. 1937-44 studierte er Malerei (skrale + profane) und Fresko an der Akademie Nürnberg bei Prof. K. H. Dallinger und Prof. O.M. Schmidt.

Konrad Ehmann hat in seinem Leben schon unzählige Bilder gemalt und Kirchen restauriert.

Am 2.9.1949 trat er dem Berufsverband freier Künstler Nürnberg, dem späterem BBK, bei. 2011 wurde eins seiner letzten Bilder "Kartoffelernte im Knoblauchsland" auf der Heimat Ausstellung des BBK Nürnberg Mittelfranken im prisma Haus ausgestellt.

Zuletzt stellte er mit auf der Heimat Ausstellung 2011 des BBK im prisma Haus aus.

Traueranzeige für Konrad Ehmann


1. Debütantenausstellung 2014: Barbara Engelhard

Im Dschungel der Großstadt geht es genauso wie in der zeitgenössischen Kunst darum, den Durchblick zu behalten. Überall ist Bewegung, Geräusch, Form, Licht und Farbe - eine Symphonie an Eindrücken. Für gewöhnlich versuchen wir diese Eindrücke zu minimieren, um das für uns Wesentliche vom Nebensächlichen zu unterscheiden. Was aber, wenn wir unsere Aufmerksamkeit einmal bewusst auf dieses Nebensächliche lenken?

Barbara Engelhard überträgt in ihrer Installation den Klang der Straße live in den Innenraum der Ausstellungsfläche. Die Gesprächsfetzen, Schritte und Alltagsgeräusche werden durch den fast leeren Raum hervorgehoben und in den Mittelpunkt gestellt. Das Nebensächliche rückt in den Fokus. Es entsteht ein Raum, der das Äußere im Inneren sichtbar und vor allem hörbar werden lässt.

Barbara Engelhard ist in diesem Jahr eine von zwei Debütanten, die durch die Initiative des BBK Nürnberg Mittelfranken e.V. die Möglichkeit erhalten, ihre erste Einzelausstellung zu präsentieren. Die Künstlerin ist in Nürnberg keine Unbekannte mehr, 2014 war sie bereits mit einem Projekt an der Blauen Nacht vertreten und sie gestaltete zur Eröffnung der Kunstvilla den Besucherraum als Bandelzimmer.
Die Förderung beinhaltet die Produktion eines Werkkataloges, in dem eine erste Übersicht ihres Schaffens präsentiert wird.

Flyer Debütantenausstellung Engelhard

Presseartikel 15.7. Nürnberger Nachrichten

Webseite Barbara Engelhard

Leitlinie zur Ausstellungsvergütung erschienen

Seit vielen Jahren vertritt der BBK Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler die Forderung, dass Leistungen im Rahmen von Ausstellungen angemessen vergütet werden. Die frisch gedruckte "Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen" beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhandlung zwischen Künstler/innen und Veranstaltern von Ausstellungen zu beachten sind. Kernpunkte sind zwei Vergütungstabellen. Die Leitlinie enthält zudem einen Muster-Ausstellungsvertrag, der auch auf der BBK-Internetseite (oder hier gleich den Button klicken) als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.

Link zum Muster Vertrag

Kostenbeitrag für Mitglieder, die unabhängig von ihrem BBK-Verband bestellen:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 2 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 3 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.): Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3, Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder 030 / 2640970.

Matthias Schwab
Debütantenausstellung "void - works" 30.8.-22.9.2013

Matthias Schwab begab sich erst spät in die institutionalisierte Künstlerausbildung. Bevor er von 2001 bis 2006 an der Bauhaus Universität Weimar freie Kunst studierte, hatte er von 1994 bis 2000 ein Studium der Psychologie und Philosophie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg abgeschlossen und ein Jahr als Visiting Fellow an der University of Melbourne gearbeitet.
Vor diesem Hintergrund setzt er sich bildnerisch und konzeptionell vor allem mit der gesellschaftlichen Rezeption von Kunst auseinander. Dabei stehen Wahrnehmung und Wahr-heit, Täuschung und Ent-täuschung, Sehen und Über-sehen im Fokus seiner konzeptionellen künstlerischen Auseinandersetzung, die er auch auf das Gebaren des Kunst-Marktes überträgt und institutionskritisch anwendet.

In der Ausstellung sind Videos, Malerei und Zeichnung, sowie Fragmente der konzeptuellen Tätigkeit zu sehen.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog im Erich Weiß Verlag; 144 Seiten, 210 farbige Abbildungen, 20 €, der an der Theke des Kunsthauses, dem Buchhandel oder im Internet über leerstelle.org. bezogen werden kann.

Finissage 22.September 2013 ab 16 Uhr.
Verabschiedung durch Barbara Leicht M.A. vom Kunstmuseum Erlangen: Sie wird seine Ausstellung Revue passieren lassen und kommentieren.

Flyer zur Ausstellung

Artikel in NN vom 30.8.2013

VAGUE
Debütantenausstellung von Marie Jeanne Turnea-Luncz 2013

Gezeigt werden Grafiken als Blaupause Zeichnungen, der grafischen Gestaltung der Modezeitschrift Vogue entlehnt. Sie spielen mit dem Layout und den Abbildungen dieser "Modebibel". Interessiert hat dabei die Dekonstruktion durch die Beibehaltung einer Technik und das Aufgreifen der Werbeanzeigen und teilweise auch das Ausblenden anderer Details.

Im Mittelpunkt eine Installation aus mit bunten Fäden umwickelten Ästen. Diese ROOTS stellen Äste dar, die an die Frisuren der Rastafari erinnern sollen.
Die Roots-Äste erstrecken sich von dem Ausstellungsraum, über die Treppe, bis hin zum höchsten Punkt des Glasbaus und entwickelt sich von fädenumwobenen Ästen, zu Ästen aus Schnittmustern bis hin zum architektonischen Endstadium, und den Glasbau als Miniatur aufgreift.

Auch der Ausstellungskatalog ist ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung. Der Titel lautet "blueprint edition" und spielt mit dem Aufgreifen von Typografie bekannter Firmen und andererseits das Aufgreifen der eigenen Arbeiten als Blaupause. Das Layout ist H&M Katalogen entlehnt und auch die Schrift des Covers erinnert an ein großes Modeunternehmen.......

Debütantenausstellung
Marie Jeanne Turnea-Luncz
VAGUE
01.08.-25.08.13

Flyer Debütantenausstellung

Artikel NN 1.8.2013

Arbeitsbeispiele Marie Jeanne Turnea-Luncz

Debütanten 2013

Die Debutanten des Jahres 2013 sind Matthias Schwab, Konzeptkünstler aus Ansbach und Marie Jeanne Turnea-Luncz, Objektkünstlerin aus Nürnberg.

Debütantenausstellungen 2013:
Marie Jeanne Turnea-Luncz 01.08.-25.08.13 (Eröffnung 31.07., 20:00 Uhr)
und Matthias Schwab 30.08.-22.09.13

Webseite Matthias Schwab

Neuer Veranstaltungskalender für Großraum Nürnberg

Der Veranstaltungskalender für Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach ist neu gestaltet und attraktiver geworden.

Die regionalen Webseiten nuernberg.de, fuerth.de und erlangen.de, sowie die Seiten von kubiss.de und kunstkulturquartier.de greifen auf diesen Veranstaltungskalender zurück, wenn sie ihre eigenen Listen erstellen.
Mit einer Eingabe könnt ihr jetzt eure Ausstellungen und Terminen in den wichtigsten Kalendern der Region unterbringen. Die Eingabe ist kostenlos, wird von einer Redaktion geprüft (kann 1-2 Tage dauern) und dann veröffentlicht.
Die Eingabe selbst ist einfach und fast selbsterklärend. Bilder und andere Multimedia-Inhalte können mit veröffentlicht werden. Damit haben wir endlich einen zentralen Kalender, der einfach zu bedienen ist.

65 Jahre BBK

Gegründet am 21. Juni 1947 als Notgemeinschaft freier Künstler hat sich der BBK Nürnberg Mittelfranken bis heute zum einzigen berufsständischen Verband professioneller Bildender Künstlerinnen und Künstler entwickelt

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