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Ausschreibung zur 2. Großen Kunstausstellung Nürnberg 2012
Anmeldeformular

Zum zweiten Mal veranstaltet der BBK Nürnberg Mittelfranken e.V. seine Große Kunstausstellung Nürnberg. Statt finden wird sie vom 15.3.-15.4.2012 im Nordostpark in Nürnberg. Mitmachen kann jeder professionelle Künstler, ohne Berücksichtigung einer Mitgliedschaft im BBK.
Für die herausragendsten Arbeiten werden zwei Kunstpreise in Höhe von je 1.500 Euro ausgeschrieben. Den ersten Kunstpreis vergibt die Jury anlässlich der Vernissage. Der zweiter Kunstpreis wird vom Publikum in anonymer Abstimmung vergeben und auf der Finissage verliehen.
Außerdem wird zur Ausstellung ein repräsentativer Katalog erscheinen.
Ausstellungsort ist der Nordostpark in Nürnberg. Ein Gelände, das Nachhaltigkeit par excellence zeigt. Einst erbaut als Rüstungsbetrieb, ist es heute ein attrativer Businesspark mit einer legeren Campus-Atmosphäre. Hier agieren Global Player Tür an Tür mit Forschungsinstitutionen der Universität Erlangen-Nürnberg, der Fraunhofer-Gesellschaft und mit vielen kleineren, innovationsstarken Firmen und Existenzgründern.

Im Haus 62 stehen über 1.000m² gepflegte Ausstellungsfläche in einem aufgelassenen Industriegebäude für die Große Kunstausstellung bereit.
Mitmachen bei der Ausschreibung kann jeder Künstler im In- und Ausland. Er muß nur sein Werk nach Nürnberg bringen und es wieder abholen. Dabei ist jede künstlerische Technik zugelassen. Einzelheiten sind in der Ausschreibung enthalten, die auf der Webseite blog.bbk-nuernberg.de heruntergeladen werden kann.
Bewerbungsschluss: 4. Februar 2012
Ausschreibung zur 2. Großen Kunstausstellung Nürnberg 2012
Anmeldeformular zur 2. Großen Kunstausstellung 2012Zum Nachlesen: Archiv zur 1. Großen Kunstausstellung 2010
Worum geht es?
Nachhaltigkeit steht für eine soziale, ökonomische, und ökologische Entwicklung, die weltweit die Bedürfnisse der gegenwärtigen Gesellschaft befriedigt, ohne die Lebenschancen zukünftiger Generationen zu gefährden. Oder schlichter gesagt: Welche irreversible Veränderungen an der Welt geschehen, die von zukünftigen Generationen nicht gewollt werden könnten. Und wie können wir das vermeiden?
Nachhaltigkeit und Kunst kann sich also beschäftigen mit der
Hallo liebe Leute,
warum immer so eine bescheuerte Themenstellung? Man kommt sich vor wie im Kunstunterricht: “heute malen wir alle einen Baum” !
Habt Ihr so wenig Vertrauen in die Sensibilität der Künstler(innen), dass sie ohne eine solche Themenstellung nicht “Seismographen der gesellschaftlichen Entwicklungen” sein können? Ich bin der Meinung, nur wenn man eine solche große “Schau der aktuellen Kunstszene” völlig offen läßt, kommt Seismographisches heraus aber absolut nicht, wenn sich jetzt alle fleißigen Künstler(innen) hinsetzen, um ihre Hausaufgabe, sprich das Thema “Nachhaltigkeit” zu bearbeiten.
mit kollegialem Gruß
Wieland Jürgens
Lieber Wieland,
es gibt auch offene Kunstausstellungen, ohne Thema, leider dann auch ohne roten Faden. Jeder zeigt, was er hat, aber nichts passt zusammen. Aber schließlich wollen wir ja am Schluss eine Ausstellung haben.
Die sich auch möglichst viele Besucher anschauen sollen. Und dann ist ein Thema plötzlich hilfreich. Es gibt Struktur und Koordination. Auch mit Widerspruch und Gegenpositionen. Das ist in so einem Thema mit drin.
Also es geht nicht um Hausaufgaben, es geht nicht um Malen wie im Unterricht. Es geht um Eingrenzung und Strukturierung.
Und das Thema grenzt ja nun wirklich nicht ein. Da steckt fast das ganze Leben drin.
Außerdem brandaktuell und künstlerisch anspruchsvoll.
Liebe Nürnberg-Mittelfränkler, Euer Thema find ich super: Absolut aktuell und der Beliebigkeit vorbeugend! Danke, dass Ihr Gegenpositionen akzeptiert und kritische Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit zulasst. Wie wär`s denn damit, Biosprit, patentiertes Saatgut oder das nachhaltige Verschwinden von Arten zu hinterfragen?
Ich freue mich darauf. Aus`m BBK Ndb./Opf. mit Münchner Atelier grüßt
Horst Stano
Hallo!
Ich bin absolut begeistert von dem Thema und finde es auch gut, wenn Ausstellungen ein Thema oder einen roten Faden haben. So ein breites, aktuelles Thema wie in diesem Fall schränkt auch gar nicht ein, zumal ja verschiedene künstlerische Mittel verwendet werden können.
Und “Hausaufgaben” brauchte ich auch nicht zu machen – ein passendes Bild hatte ich ohnehin letztes Jahr fertig gestellt, und zwei Andere waren schon in Arbeit. So hatte ich wenigstens einen Termindruck, sie fertigzustellen. Wenn man Kunst nutzen will, um auf interessante und wichtige Themen aufmerksam zu machen, ist es ja nicht unwahrscheinlich, dass man zu Nachhaltigkeit schon etwas im “Fundus” hat.
Auch wenn meine Bilder nicht genommen werden sollten, möchte ich trotzdem zur Ausstellung anreisen, weil ich das Thema so gut finde!
Grüße aus Österreich – Isabella Wertschnig
habt ihr zufällig bilder von dem gebäude? damit man einen kleinen eindruck bekommt… vielen dank und viele grüße
Ihr stellt wirklich harte Bedingungen. So werden sich nur Leute beteiligen, die an dem Thema interessiert sind