
2. Juni 2010
Sitzung des Fachausschusses Arbeit und Soziales des Deutschen Kulturrates
Herr Zimmermann berichtete von den Haushalts-Einsparungen in Schleswig-Holstein und der Gefahr, dass andere Länder diesem Beispiel folgen könnten. Um den Sparmaßnahmen begegnen zu können, sollte ein Leitbild entwickelt werden, um Ziele formulieren zu können. Es könne nur eine positive Entwicklung stattfinden, wenn verschiedene Bereiche (Soziales, Sport und Kultur), die von den Kommunen finanziert werden, enger zusammenrücken. Hauptthema war die Initiierung eines Künstlersozialreports. Der letzte Report erschien 1971. Bereits bestehende Untersuchungen unterschiedlicher Gruppierungen sollen zusammengeführt werden. KSK und Verwertungsgesellschaften sollen um Informationen gebeten werden. Frau Schlüter, Leiterin der KSK, hat bereits die Unterstützung zugesagt. Es besteht Einigkeit darüber, dass zuerst eine Vorstudie benötigt wird, und dann erst der Report in enger Zusammenarbeit von einer Expertengruppe und einem Institut realisiert werden kann. Die Idee eines Künstlersozialreports wird dem Sprecherrat vorgelegt.
7. Juni 2010
EU-Analyse: Grünbuch zu Kultur- und Kreativindustrien
Heidi Ulrich von der Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission stellte auf dieser Veranstaltung den Entwurf für ein Grünbuch mit dem Titel „Erschließung des Potenzials der Kultur- und Kreativindustrien“ der Europäischen Kommission in Berlin vor. Ziel war die Beteiligung aller Interessengruppen bzw. Anregung zu Stellungnahmen, die im endgültigen Grünbuch Berücksichtigung finden sollen. Dr. Michael Weck vom BKM-Referat Kulturwirtschaft beschrieb die Haltung und Arbeit der Bundesregierung zum Thema Kultur- und Kreativwirtschaft. Für den BBK nahm Anna Fricke an der Veranstaltung teil. Werner Schaub erarbeitete die Stellungnahme des BBK zum Grünbuch, die bereits bei der Generaldirektion in Brüssel eingereicht wurde.
9. Juni 2010
Fachausschusses Arbeit und Soziales: Transkulturalität versus Interkulturalität
Der Fachausschuss Kulturelle Bildung widmete sich der Frage, welchem Begriff bzw. vor allem welchem dahinter stehenden Inhalt der Deutsche Kulturrat folgen solle, dem Begriff der Transkulturalität nach Wolfgang Welsch, der davon ausgeht, dass schon innerhalb der Individuen Anteile und Einflüsse verschiedener Kulturen zusammenkommen, oder dem Begriff der Interkulturalität, der bedeutet, dass Kulturen als mehr oder weniger abgeschlossene Einheiten (Werdersche Kugeltheorie) aufeinander treffen. Eine kontrovers geführte Diskussion läuft hierzu seit einiger Zeit innerhalb des Kulturrates. Weiteres Thema war u. a. der Interkulturelle (sic!) Runde Tisch, der ab Herbst auch anderen Verbänden geöffnet werden soll
10. Juni 2010
Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft eröffnet Regionalbüro Berlin-Brandenburg
Mit Reden von Staatsminister Bernd Neumann (BKM) zu Geschichte und Stand der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft und von Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten André Schmitz (Berlin) zur Rolle der Kreativwirtschaft für Berlin wurde die Eröffnung des Berlin-Brandenburger Regionalbüros der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft vor 200 Zuhörer/inne/n begangen. Dirk Kiefer, der Ansprechpartner des Regionalbüros Berlin/Brandenburg, sieht den Schwerpunkt seiner Tätigkeit vor allem in der Beratung über Fördermöglichkeiten für Geschäftsideen Kreativer und der Vernetzung der Akteure in der Branche.
11. Juni 2010
Sachverständigenrat Kunst am Bau konstituiert
In Berlin trat der Sachverständigenrat Kunst am Bau zu seiner konstituierenden Sitzung im Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zusammen. Besprochen wurde vor allem das Arbeitsprogramm für die Legislaturperiode bis 2013. Angesprochen wurde aber auch die geplante Veranstaltung zu „60 Jahre Kunst am Bau“ im Herbst sowie der Stand der Ausschreibungen für die Kunst im und am Flughafen Berlin Brandenburg International.
11./12. Juni 2010
Fachtagung zu Kultur und Schule „ALLE IM BOOT“
In der Berlinischen Galerie fand eine Fachtagung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (bkj) statt mit dem Titel „ALLE IM BOOT“, bei der es unter verschiedenen thematischen Aspekten um kulturelle Bildung ging. In Vorbereitung auf das vom BBK geplante Projekt zu Möglichkeiten der pädagogischen Weiterbildung für Künstlerinnen und Künstler, die Projekte mit Kindern und Jugendlichen realisieren, nahm Werner Schaub an dieser Fachtagung teil.
14. Juni 2010
IGBK-Vorstandssitzung
In Berlin tagte der Vorstand der Internationalen Gesellschaft der bildenden Künste (IGBK). Den BBK vertreten Annemarie Helmer-Heichele, Marianne Gielen und Werner Schaub. Neben den Berichten über den derzeitigen Stand der Mitarbeit in verschiedenen internationalen Gremien wurde vor allem über das für den Herbst geplante Projekt gesprochen, für das Annemarie Helmer-Heichele und Werner Schaub verantwortlich zeichnen. Bei diesem Projekt werden die sozialen Sicherungssysteme ausgewählter europäischer Länder im Vergleich dargestellt, eine international besetzte Expertengruppe wird aus den verschiedenen Systemen die besten Aspekte herausfiltern und ein System entwickeln, das für die Zukunft beispielhaft sein könnte für die europäischen Länder.
15. Juni 2010
Deutscher Kunstrat – Mitgliederversammlung und Sprecherinnenwahl
Der Deutsche Kunstrat, Sektion des Deutschen Kulturrates, hat auf seiner Mitgliederversammlung neue Sprecherinnen gewählt, für die Urheberseite Annemarie Helmer-Heichele (BBK) und für die Verwerter/Institutionen Dr. Karin Lingl (Stiftung Kunstfonds). Stellvertretende Sprecher wurden Ingo Terrumanum (ver.di Fachgruppe Bildende Kunst) und Wolfgang Suttner (ADKV). Die Administration des Kunstrates wird künftig von der BBK-Bundesgeschäftsstelle in Berlin übernommen. Birgt Maria Sturm (BVDG), die über 6 Jahre Sprecherin war und die Geschäftsführung organisierte, dankten alle für ihr Engagement.
Ferner wurde die Aufnahme der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) in den Kunstrat einstimmig beschlossen. Weitere Tagesordnungspunkte waren Berichte aus den Gremien des Kulturrates und eine Diskussion über die Zukunft des Kunstrates. Die Auswirkungen der Krise in der Kulturfinanzierung spielte dabei eine Rolle.
15. Juni 2010
Initiative Urheberrecht zur Berliner Rede zum Urheberrecht
Die Initiative Urheberrecht, ein seit 10 Jahren bestehender Zusammenschluss von Verbänden der Urheber und ausübenden Künstler aus allen Bereichen des kreativen Schaffens, hat sich vor allem der Berliner Rede zum Urheberrecht von Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger gewidmet. In einer Pressemitteilung begrüßen die Verbände, die Ankündigung der Ministerin, „die Reform des Urheberrechts unter den Bedingungen der ‚digitalen Revolution’ vorantreiben zu wollen, um die Selbstbestimmung der Urheber und ihre Persönlichkeitsrechte zu sichern, Leistungsgerechtigkeit herzustellen und Regeln zu schaffen, die das Auskommen der Urheber sichern.“ Die Initiative mahnte weiteren Reformbedarf an und wird sich nach der Sommerpause dem sog. 3. Korb der Urheberrechtsreform widmen.
17. Juni 2010 Bonn
Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 2. Dienstsitz in Bonn: Kunst am Bau Wettbewerb
Für den Neubau der Kantine des Bundesministeriums wurde eine künstlerische Wandgestaltung gesucht. Sieben Künstlerinnen und Künstler waren zur Teilnahme am Kunst am Bau Wettbewerb aufgefordert worden. Die Jury, unter dem Vorsitz von Dr. Christoph Schreier, Kunstmuseum Bonn, entschied, eine Künstlerin mit der Realisierung zu beauftragen.
(Das Ergebnis wurde wird auf der Webseite des BBR – www.bbr.bund.de – veröffentlicht.)
19. Juni 2010
Vorstandssitzung der IAA (Europe)
Das Exekutiv-Komitee der International Association of Art Europe (IAA) tagte in Berlin. Werner Schaub wurde zu dieser Sitzung eingeladen und wird für den Rest der Amtszeit dieses Gremiums als Berater hinzugezogen. Die Amtszeit endet im nächsten Jahr, dann werden bei der Generalversammlung der IAA Europe, der 44 Länder angehören, das Komitee und der Präsident neu gewählt werden. Diese Generalversammlung wird dann in Berlin stattfinden und von der IGBK organisiert werden.
22. Juni 2010
Sitzung des Sprecherrates des Deutschen Kulturrates
Der Sprecherrat des Deutschen Kulturrates verabschiedete drei Stellungnahmen: In einer Positionierung zur Frage, ob Kultur freiwillige Leistung oder Pflichtaufgabe der Länder und Kommunen sein sollte, betont er, dass freiwillige Leistungen keinerlei Nachrangigkeit gegenüber Pflichtaufgaben haben. Notfalls müssten gesetzliche Regelungen die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der kulturellen Infrastruktur sichern. In einer weiteren Stellungnahme spricht er sich für die Stärkung und den Ausbau der Jugendfreiwilligendienste in der Kultur aus. Und schließlich verabschiedete er eine Stellungnahme zum Grünbuch der EU-Kommission zur Erschließung des Potenzials der Kultur- und Kreativindustrien. Darin kritisiert er am Bericht die Reduktion der Kultur- und Kreativwirtschaft auf jene Branchen, die nur für die Informations- und Telekommunikationsbranchen relevant sind.
22. Juni 2010
Rückfragenkolloquium zum Freiheits- und Einheitsdenkmal
Im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung fand das Rückfragenkolloquium des Wettbewerbs für das Freiheits- und Einheitsdenkmal statt. Im ersten Teil der Sitzung beriet die Jury über die bisher schriftlich eingegangenen Fragen und formulierte die Antworten. An der zweiten Hälfte der Sitzung nahmen zahlreiche Wettbewerbsteilnehmer teil.
23.Juni 2010
KSK-Widerspruchs-Auschuss-Sitzung, Berlin
An dieser 195. Sitzung wurden insgesamt 55 Fälle besprochen. In 3 Fällen konnte den Widersprüchen abgeholfen werden, alle anderen wurden als unzulässig und/oder unbegründet zurückgewiesen.
23.6.2010
KSK Experten-Treffen zu Textil-Design-Anträgen
Es wurde über insgesamt 11 Anträge beraten. Davon wurden 4 positiv beurteilt, 3 wurden mit der Bitte um weitere Informationen zurückgegeben und 4 wurden negativ beurteilt.
24.6.2010
Deutsche UNESCO Kommission FA Kultur, Zeche Zollern in Dortmund
Nach den Regularien wurde die Resolution ‘Kulturelle Bildung für Kulturelle Vielfalt’, die in der 70. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission verabschiedet werden sollte, besprochen. Bei der Besprechung dieser Resolution stellte sich heraus, dass die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Politik schon im Vorfeld evt. mögliche angedachte Finanzierungen intensiv blockieren, selbst dann, wenn nur Ideen und mögliche Vorgehensweisen vorgeschlagen werden. Obwohl die Kreativen des Fachausschusses dafür überhaupt kein Verständnis aufbringen konnten, ist es nicht gelungen, die vorgeschlagene Formulierung zu belassen. Eine derartige Bearbeitung von Resolutionen lässt den frustrierenden Verdacht der Vergeblichkeit aufkommen. Ein weiterer TOP war die Veranstaltung am 18/19. November 2010 in Berlin ‘Potentiale der digitalen Revolution nutzen’. Hier sollen Impulse für weitere Workshops erarbeitet werden. Es folgten Berichte zur Weltkonferenz ‘Arts Education’ in Seoul, zur ‘Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen’ (Interesse daran steigt), zum internationalen Jahr für die ‘Annäherung der Kulturen’ und zum internationalen Jahr der biologischen Vielfalt. Nachmittags fand eine gut besuchte öffentliche Veranstaltung über die Zukunft der kulturellen Bildung und die Bedeutung der Ergebnisse der UNESCO-Weltkonferenz ‘Arts Education’ statt.
25. Juni 2010
Deutsche UNESCO-Kommission 70. Hauptversammlung, Zeche Zollern in Dortmund
An die Formalia schloss sich die Generaldebatte über den Jahresbericht 2009 an, die künftigen Schwerpunkte der Kommissionsarbeit sowie der deutsche Beitrag zum Programm der UNESCO. Kurzberichte vom Vertreter des Auswärtigen Amtes (Herr Max Maldacker), der Ständigen Vertreterin Deutschlands bei der UNESCO (Botschafterin Nibbeling-Wrießnig) und der Vertreterin der Kultusministerkonferenz der Länder (Angelika Hübner) folgten. TOP 3 war dem Haushalt 2009 bis 2011 (keine Einsprüche – einstimmige Entlastung) gewidmet.
Zum TOP 4 Wahlen: Es wurden alle vorgeschlagenen 51 Kommissions-Mitglieder mit einfacher Mehrheit gewählt. Außerdem wurde Präsident Walter Hirche wieder gewählt (einstimmig), ebenso die 1. Vize-Präsidentin Dr. Verena Metze-Mangold (einstimmig) und der 2. Vize-Präsident Prof. Christoph Wulf (einstimmig). Außerdem wurden vier Vorstands-Mitglieder gewählt (alle einstimmig): Ulla Burchardt, Prof. Gerhard de Haan, Prof. Joachim-Felix Leonhard und Ute Schweins. Ebenfalls wurden zwei Rechnungsprüfer ausgewählt. Die Resolutionen ‘Kulturelle Bildung für Kulturelle Vielfalt dauerhaft stärken’ und ‘Bewahrung, Nutzung und Entwicklung der Gemeingüter’ wurden verabschiedet. Nachdem unter TOP 2 ‘Generaldebatte’ sehr zeitaufwändig und intensiv diskutiert worden war, war unter ‘Verschiedenes’ nichts mehr zu besprechen und die Sitzung endete mit dem Hinweis auf die nächste Hauptversammlung 2011 in Berlin und 2012 in Stralsund.
25. Juni 2010
VBK Thüringen beschließt Antrag auf Wiederaufnahme in den Bundesverband
In seiner Mitgliederversammlung befasste sich der VBK Thüringen erneut mit der Frage des Wiedereintritts in den Bundesverband. Dabei wurden im Rahmen einer kontroversen Diskussion Fragen über die Aktivitäten des BBK beantwortet. In der Abstimmung entschieden sich schließlich die Anwesenden Mitglieder mit Mehrheit, den Wiedereintritt in den BBK in die Wege zu leiten.
27./28. Juni 2010
BBK-Bundesvorstandssitzung in Berlin
Schwerpunkt der Vorstandssitzung war das Projekt Zeitgleich-Zeitzeichen, das im Herbst mit 58 Ausstellungsveranstaltungen stattfinden wird, an denen sich über 600 Künstlerinnen und Künstler beteiligen. Ein Katalog ist in Vorbereitung.
Themen waren ein neues Projekt des BBK für die Erarbeitung pädagogischer Arbeitshilfen für Künstlerinnen und Künstler, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, die Folgen der Finanzkrise für den Kulturbereich und die Bewertung der Initiative der Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung, verschiedene Kunst-am-Bau-Wettbewerbe sowie Informationen aus einer Vielzahl von Terminen z. B. der KSK und des Deutschen Kulturrates, die von den Vorstandsmitgliedern besucht wurden.
29. Juni 2010
Die Ausstellung zum Gabriele Münter Preis 2010 wurde im Bonner Frauenmuseum eröffnet
Nachdem die Ausstellung mehr als zwei Monate im Berliner Martin-Gropius Bau gezeigt wurde, schließt sich bis September 2010 die Ausstellung der 40 Künstlerinnen in Bonn an. Der Einladung zur Ausstellungseröffnung waren viele Kunstinteressierte gefolgt, auch die ausstellenden Künstlerinnen waren zahlreich erschienen.
Annette Paul, Mitglied der Arbeitsgruppe GMP für den Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler thematisierte in ihrer Rede die Rolle der Künstlerinnen als Vorreiterinnen in der Gesellschaft. Dieser Rolle hatten sich die ausstellenden Künstlerinnen gewidmet, stand die diesjährige 6. Vergabe des Preises doch unter diesem Thema.
Das Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend vertrat Frau Dr. Icken, die auf die Geschichte des Preises einging, an dessen Realisierung sie wesentlich beteiligt war. Dass es eine 7. Vergabe in 2013 geben würde, stellte sie nicht in Frage.
Kathy Kaaf vertrat die GEDOK, Marianne Pitzen, Direktorin des Frauenmuseums führte in die Werke der Künstlerinnen ein.
Ulrike Mond, Projektorganisatorin des Gabriele Münter Preises, bedankte sich in ihrer Einführungsrede im Namen aller beteiligten Organisationen für die finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums.
29./30. Juni 2010
Neues BBK-Projekt: „Pädagogische Arbeitshilfe“ für Künstlerinnen und Künstler, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten
In der Umfrage unter Künstlerinnen und Künstlern, die mit Kindern und Jugendlichen Projekte realisieren – dokumentiert in der Studie „WOW – Kunst für Kids“ – haben fast 70 % der Befragten Interesse an einer pädagogischen Fortbildung formuliert. Diesen Bedarf aufgreifend wird der BBK unter Leitung von Werner Schaub eine Publikation erarbeiten, die Künstlerinnen und Künstlern, die solche Projekte durchführen, pädagogisches Rüstzeug bietet. Die erarbeiteten Erkenntnisse sollen an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vermittelt werden, die diese ihrerseits in den Bundesländern an interessierte Künstlerinnen und Künstler weitergeben. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.