
Anna Handick, Bildhauerin in Nürnberg
Jetzt unser jüngstes Mitglied ist Anna Handick eine Bereicherung der Bildhauerei in unseren Reihen. Wer ihre Werke auf der Werkschau auf AEG gesehen, erinnert sich mit Sicherheit an die Kolonie geheimnisvoller textiler Urviecher aus gehäkelter Paketschnur. Aber auch Zeichnungen kommen von ihr. Auch hier Nester, undefinierbare Wesen und geheimnsvolle Landschaften.
Geprägt hat sie der Aufenthalt in Nicaragua, wo sie einige Zeit in San Carlos lebte, einer kleinen Stadt am Ufer des Nicaragua-Sees, bevor sie an der Akademie für Bildende Kunst in Nürnberg bei Professor Bury studierte und jetzt als Meisterschülerin abschließt.
Ihr letzte Ausstellung in der Akademie Galerie war eine Zusammenarbeit mit Mareike Drobny, unserer aktuellen Debutantin.
Mehr auf www.anna-handick.com

Manon Heupel aus Heilsbronn.
Beeindruckende und manchmal bedrückende Malerei kommt von Manon Heupel, die in dem fränkischen Heilsbronn lebt, aber ihr Atelier in Nürnberg hat. Anläßlich der 2010 in Erlangen zu sehenden Ausstellung “frau sieht frau sieht frau” schreiben die Nürnberger Nachrichten über sie: “Manon Heupels anonyme Aktfiguren scheinen sich im Bildgrund aufzulösen. Symbolische Gestalten, die im Sfumato der Malerei an die Gefahr des Verschwindens rühren.”
Wir freuen uns auf ihren ersten Auftritt beim BBK, auf der Jahresausstellung “Heimat” im Oktober…

Veronika Riedelbauch, Keramikmeisterin und Klangkünstlerin.
Wie kann man als staatl. gepr. Keramikeisterin am besten Musik machen? Man macht Klanggeschirr. Und genau das tut Veronika Riedelbauch als erste und einzige. Sie brennt Geschirr und stellt Designstücke her, die alle eine Klang hervorzaubern. Auf Klangperformances stellt sie dann ihr Geschirr vor und macht damit Musik. Das Selber Tagblatt nannte es den “Klang des Porzellans”. Teils selbst komponierte aber auch improvisierte Stücke werden von ihr mit Schnabeltassen, Schüsseln, Teller und Vasen erzeugt. Selten hörbare Geräusche werden erzeugt, Töne die fast an Glasharfen und Gläserklingen erinnern. Veronika Riedelbauch macht so das Unmögliche möglich und vereint Keramik und Klangerlebnisse.
Hörprobe aus der Klangperformance in der ev. Stadtkirche St. Andreas in Selb

Erika Goldbrich, freischaffende Malerin und Kunsthändlerin aus Büchenbach
Seit den 60er Jahren Aufenthalte in der Schweiz; erste Kontakte zu Künstlern der Avantgarde. Ab 1970 Organisation, Mitorganisation und Durchführung zahlreicher Ausstellungen, u.a. mit Otto Piene für die Olympiade München 1972, für die Künstler der Gruppe Zero, für die progressive ungarische Avantgarde bei »Kunst des 20. Jahrhunderts« (u.a. mit Victor Vasarely), sowie für Emil Schumacher, Fritz Winter, James Coignard, Peter Casagrande, Ossip Zadkine, Adolf Fleischmann, Peter Tomschiczek, Daniel Spoerri.
Einzelausstellungen ab 1980. Initiierung, Organisation zahlreicher Projekte wie »Millennium 2000« in Roth, Gartenschau Roth 2003, auf der Plassenburg/Kulmbach und zur 1200-Jahre-Forchheim Feier.
Mehr auf www.erika-goldbrich.de

Ursula Rössner aus Wendelstein.
Ein Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Ursula Rössner ist die Pastellmalerei – Stillleben und symbolistische Interieurs in altmeisterlicher Manier. Die Bilder entstehen in einer aufwendigen Technik in mehreren Schichten auf Velourpapier.
Daneben beschäftigt sie sich mit der Entwicklung und Durchführung von Ausstellungskonzepten, die aus einer Kombination von Zeichnung/Malerei, Texten, Objekten, Installation und Vortrag/Lesung bestehen.
Sie ist Freie Mitarbeiterin im Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg und im kinder-kunst-raum der Stadt Nürnberg. Im Team mit dem Nürnberger Künstler Jürgen Eckart hat sie in den letzten Jahren zahlreiche Kunstprojekte konzipiert und umgesetzt, u.a. auch die Straße der Kinderrechte im Stadtpark in Nürnberg.
www.roessner-art.de

Ina Schilling, Acryl- und Öl-Malerin aus Wendelstein.
“Meine Arbeiten sind realistisch, spontan mit leichtem Pinselstrich oder mit der Malspachtel pastos und mit starker Leuchtkraft. Die gewählte Technik, ob strahlend oder nachdenklich sachlich, wird allein durch das Motiv bzw. Thema bestimmt. Hinzu kommt meine Stimmung in diesem Moment.
Seit Jahren beschäftigen mich Menschen, ihre Religion, Kleidung und Physiognomie.
Diese Überlegungen entstanden, durch meinen jahrzehntelangen Aufenthalt in Brasilien und den dort entstanden Kontakten und Freundschaften zu vielen Menschen aus der ganzen Welt. Es entstanden Bilder, Gedanken wie sie leben, denken, sich bewegen und tägliche Situationen bewältigen in Freud und Leid. Diese Momente des Lebens, Emotionen, Bewegungen, versuche ich bildlich darzustellen. Auch das Kommen und Gehen der Menschen, Illusionen beschäftigen mich.”
Mehr auf www.ina-schilling.de

Matthias Schwab
Verheiratet, drei Kinder. Nach dem Studium der Psychologie und Philosophie in Bamberg und einer kurzzeitigen Fellowship der University of Melbourne in Australien, hat er freie Kunst an der Bauhaus Universität in Weimar studiert. Studienschwerpunkt war ein konzeptionelles, teils ortsbezogenes Arbeiten mittels Installationen, Fotografie, Video, Malerei, Lyrik – vornehmlich bei Prof. Hinterberger.
Er ist überzeugt davon, dass Kunst die notwendigen Leerstellen in unserer überfüllten Welt schaffen kann. Deshalb hat er seit 2006 seine Konzeption des offenen Projektraums Leerstelle für bildende Kunst und Literatur in Ansbach verwirklicht. Um erfolgreich Kunst und Leben durch die Aufrechterhaltung ihres Getrenntseins zu verbinden.
Fotoausstellung “Umschaun” in der Leerstelle, Ansbach

Kerstin Schmitt
Wir freuen uns über unser jüngstes Mitglied, die nach ihrem Studium der Malerei und Kunsterziehung bei Prof. Angermann jetzt ihr 1. Staatsexamen im Fach Kunsterziehung erwarb und ein Referendariat in Bamberg erhielt.
Dr. Harald Tesan über ihr Werk: “Die noch Heranwachsenden auf den zarten Bildern von Kerstin Schmitt geben sich als Repräsentanten der Konsumgesellschaft zu erkennen. Sie halten sich fast alle an Etwas fest: an Rudern, Schaukeln, Bällen oder an einem iPod. Dem Wasser nähern sie sich ausgerüstet mit Freizeitgerät wie Tretboot oder Luftmatratze. Dabei fällt auf, dass sie sich sämtlich in einem labilen Zustand befinden. Der augenfälligste Unterschied zu den Badenden der früheren Künstlergenerationen ist jedoch, dass sie züchtig mit Bikini und Badehose bekleidet sind.”

Iris Rauh
Die Fürther Mosaikkünstlerin mit einem kleinen feinen Geschäft auf der Gustavstraße ist jetzt vom BBK Köln zu uns gewechselt. Ihr für sie typischer Mosaikstil ist inspiriert von den Arbeiten Antonio Gaudis, Friedensreich Hundertwasser, Niki de St. Phalle.
Die bekanntesten Werke findet man auf dem Nürnberger (dafür gab es den Innovationspreis der Deutschen Bahn) und Fürther Hauptbahnhöfen, im Fürthermare und auf dem U-Bahn hof Jakobinenstraße.

Birgit Maria Götz
Nach einem Studium für Kommunikationsdesign an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg bei den Prof. G. Zwing und P. kam die freie Malerei bei C. Colditz, J. Grützke und R. Fleck. Jetzt arbeitet sie seit mehreren Jahren als freischaffende Künstlerin in Nürnberg. Und das erfolgreich: Dannerpreis, Kunstpreis Langwasser, Sonderausstellung NN-Kunstpreis, Stipendium des Bayerischen Kultusministeriums zur „Förderung von Frauen in Forschung und Lehre“.

Kurt Keller
Kein Kellerkind, sondern Kaminkehrer. Lernte bei Walter Ibscher Bildhauerer, studierte dann bei Prof. Uhlig an der Kunstakademie Nürnberg und ist seit langem selbständig als Bildhauer und eben Kaminfeger.
Seine tonnenschweren Werke entstehen in der Eichenmühle in Neuhof an der Zenn und haben ihm einen Akademiepreis und viele Ausstellungen in der Region eingebracht.
Herzlich willkommen:

Renate Fukerider.
Nach ihrem Umzug von Oberfranken nach Nürnberg ist sie jetzt Mitglied beim BBK Nürnberg Mittelfranken. Wir kennen sie schon gut von ihrem Beitrag “Pretaporter 8 und 9″ von der Großen Kunstausstellung Nürnberg 2010 (im “Weißen Raum’”). Sie arbeitet großformatig auf Leinwand, aus oder auf Papier mit dem Thema Zeit. Kokons, Behältnisse, Gewänder sind Metaphern, Hüllen Chiffren für das Bewahren.

Eva-Maria Mandok.
“Mein Schwerpunkt ist die figürliche Bildhauerei. Ich beschäftige mich mit verschiedenen Materialien, leicht, schwer, hart und weich. Die Menschen in meiner Umgebung mit deren Umgebung stehen im Mittelpunkt meiner Arbeiten.” Und damit war sie erfolgreich auf der Ortung 5, sowie beim NN Kunstpreis dabei und hat ihren ersten Brunnen in Feucht stehen.

Karin Waßmer.
Markante Bilder und noch aufregendere Zeichnungen kommen von Karin Waßmer. Sie lebt und arbeitet in Nürnberg und stellte bei allen Gedok Ausstellungen der letzen Jahre regelmäßig aus. Wir freuen uns, daß sie jetzt im BBK ist.

Jürgen Petzoldt.
Inspiriert durch die Werke von Lajos Keresztes kam er zur Fotografie und machte sie zu seinem Beruf. Neben den Auftragsarbeiten im eigenen Studio hat er sich immer wieder künstlerisch weiterentwickelt. Sein Thema ist die Bewegung, hier hat er seinen eigenen Weg gefunden, sich auszudrücken.

Wir begrüßen Janusz Radtke, der in Polen geboren wurde, seine künstlerische Ausbildung in Gdynia (früher Gdingen) erhielt und seit 1985 in Nürnberg lebt und in Erlangen arbeitet. In zahlreichen Ausstellungen in Polen und Deutschland hat er schon seine farbig kräftigen Malereien, Skulpturen, Objekte und sensiblen Fotografien gezeigt. Dazu kommt noch eine lange Liste von Buchillustrationen mit seinen Zeichnungen.

Wir begrüßen Maria Pfeiffer, die seit Herbst 2010 freischaffend als Bühnen- und Kostümbildnerin in Nürnberg tätig ist, nachdem sie vorher schon als Assistentin am Staatstheater Nürnberg für Bernhard Hammer gearbeitet hat. Ihr erstes Bühnenbild hier für „Lottes Feiertag“ am Theater Mummpitz in Nürnberg im Frühjahr 2011.
Studiert hat sie Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden u.a. bei Prof. Johannes Leiacker und Prof. Henning Schaller und schloss dort mit Auszeichnung ihr Diplom ab.

Wir begrüßen Georg Behninger, der als als freischaffender Bildhauer in Nürnberg lebt und arbeitet. Schon in seiner Kindheit erlag er der Faszination des Metalls. So wurde er als Kunstschmied zum Schmiede- und Schlossermeister. 1980 dann Sieger im Bundeswwettbewerb der Kunstschmiede. Es folgten viele Ausstellungen und Arbeiten im öffentlichen Raum von Nürnberg. Seit 2006 Initiator der Nürnberger Galerie Kunst-Studio-Süd.

Wir begrüßen Hannelore Fleischmann, die als als freischaffende Malerin in Medbach, einem kleinen Vorort von Höchstadt/Aisch lebt und arbeitet. Nach vielen Seminaren an Kunstakademien (Stein, Ebern, Trier, Augsburg und Böhlen) bei namhaften Künstlern hat sie 2006 ihr „ Atelier 33“ mit Malkursen in Acryl und Öl eröffnet.

Wir begrüßen Sabine Neubauer aus Fürth. Nach Ausbildung zur Dekorgestalterin, Zusatzstudium an der Bayer. Akademie für Werbung und Leitung einer Designabteilung einer Lithografischen Kunstanstalt studierte sie im Zuge einer beruflichen Neuorientierung an der Fakultät für angewandte Kunst in Schneeberg der Hochschule Zwickau. Nach ihrem Diplom (FH) arbeitet sie jetzt als freischaffende Künstlerin im Bereich Buchobjekt, Stickerei und Zeichnung.

Wir begrüßen Fritz Schuber, geborener Wiener, seit 1969 in Nürnberg lebend. Beschäftigt sich seit den 80er Jahren mit der Aquarellmalerei Sein kräftiger Stil und die Beschäftigung auch mit technischen Motiven macht ihn zu einer Bereicherung der Aquarellszene. In vielen Ausstellungen, unter anderem mehrmals beim NN-Kunstpreis, hat er sein Können unter Beweis gestellt.