Festival Anberaumt

Johannes Lenzgeiger
Debütant 2024

Der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Nürnberg Mittelfranken präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus im KuKuQ den Debütanten Johannes Lenzgeiger. Die Debütantenförderung besteht aus einer Katalogförderung durch das bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, der LfA Förderbank Bayern, sowie dem Bezirk Mittelfranken.

Johannes Lenzgeiger, geboren 1990 in Augsburg, lebt und arbeitet seit 2020 in Zirndorf bei Nürnberg. Während seines interdisziplinären Kunststudiums an der HFG Offenbach am Main studierte er unter Professor Martin Liebscher Fotografie und bei Prof. Susanne Winterling sowie Prof. Wolfgang Luy, Bildhauerei. Nach seinem Abschluss 2018 wurde sein Diplom 2019 mit dem HFG-Hochschulpreis der Schleicher-Stiftung ausgezeichnet. Seit 2017 ist er Mitglied des Kollektivs "Blockadia* Tiefsee".

"Meine Protagonistin ist die Turbine - ich verknüpfe ihre Ästhetik (mithilfe von u.a. KI-Technologie) mit religiösen Ornamenten. Erzählt wird von einer möglichen dystopischen Zukunft aus: in dieser wird unsere Gegenwart verklärt und die Turbine wie eine gefallene Göttin verehrt, welche Beschleunigung und Andacht in sich vereint. Dabei steht die Frage der Grenzen zwischen Mensch und Maschine zentral im Raum. Wo treffen sich Natur und Technologie und wo enden Realität und Fiktion?"

Im Künstlerhaus, Glasbau 1. OG, Königstraße 93 in Nürnberg
Vernissage Freitag 19.7., 19 Uhr mit Katalogvorstellung
Finissage Sonntag 8.9., 17 Uhr mit Lesung

Öffnungszeiten Di-So 11-18, Mi 11-20 Uhr, Eintritt frei.

Webseite des Künstlers

Flyer

Festival Anberaumt

Raumkompass-Festival ANBERAUMT

Vor beinahe vier Jahren begann der Raumkompass des Amts für Kultur und Freizeit in Nürnberg (KuF) mit der Unterstützung von AkteurInnen der freien Kunst- und Kulturszene auf Raumsuche sowie BesitzerInnen von Immobilien. Dies ist Teil der Nürnberger Kulturstrategie. Seitdem kennt das Raum-Abenteuer keine Grenzen. Er bringt Immobilieneigentümer/-innen und Kunst- und Kulturschaffende zusammen. Er vermittelt kurz-, mittel- und langfristige Vermietungen und begegnet so dem enormen Raumbedarf der Kulturszene Nürnbergs. Auch der BBK Nürnberg konnte auf die Unterstützung vom Raumkompass um Maria Trunk bauen und hat mit ihrer Hilfe neue Räume für Office, Galerie und Ateliers gefunden.

Es wird Zeit, zusammen zu kommen, danke zu sagen, nachzufragen, sich wiederzusehen und sich auszutauschen. Kleine und große Erfolge zu feiern. Zurück und nach vorne zu blicken, über den Tellerrand hinaus und direkt nebenan durch die Schlüssellöcher noch unbekannter Kulturorte. Das Raumkompass-Festival ANBERAUMT soll ein solches Dankeschön sein und zeigt mit seinem Programm vom 11. - 28.1.24 die Raumvielfalt der Nürnberger Kunst- und Kulturszene. Mit Menschen und Orten, die entweder direkt vom Raumkompass begleitet wurden oder in weiterem Sinn mit ihm in Verbindung stehen.

Der BBK Nürnberg beteiligt sich daran und öffnet am 25.1. ab 18:30 Uhr seine Türen und lädt ein zu einem gemütlichen Kunstaustausch. Neben Informationen zum Verband und seiner KünstlerInnen wird es Filmvorführunen von aktuellen Kunstprojekten geben.

Flyer Festivalprogramm

Neue Räume

Neue Räume für den BBK

Der BBK Nürnberg Mittelfranken hatte von September 2019 bis 2021 zwischengenutzte Räume in der ehemaligen Oberpostdirektion am Rathenauplatz. 17 Ateliers und die neu gegründete BBK Galerie VIEW konnten sich hier unter erschwerten Corona Bedingungen selbstverwaltet ausprobieren. Es war sensationell, was die KünstlerInnen und das VIEW Orga Team in der Zeit auf die Beine stellten. Es war so nachhaltig, dass wir uns mit unserem Kulturraumbeauftragten Bernd Telle sofort auf die Suche nach Ersatzflächen machten, immer in enger Zusammenarbeit mit dem Raumkompass.

Im Sommer 2023 war es dann soweit: Neue Räume für die BBK Galerie VIEW, Ateliers und für die Geschäftsstelle des BBK waren gefunden - im Herzen der Stadt Nürnberg in der traditionsreichen Ostermayr-Passage, als Nachmieter des ION Musikfest. Der Geschäftsbereich Kultur der Stadt Nürnberg unterstützte uns dabei finanziell mit Mitteln aus dem kommunalen Fördertopf für Initiativgruppen im Kulturprogramm. Ohne diese Anschubfinanzierung wäre der Umzug deutlich schwieriger verlaufen, vielleicht sogar zu dem Zeitpunkt unmöglich gewesen.

Am 5. Oktober konnten wir im Rahmen der Preview zur ersten Ausstellung "All-In" die Bürgermeisterin der Stadt Nürnberg, Geschäftsbereich Kultur Frau Prof. Dr. Julia Lehner und Herrn Moritz Puschke vom ION begrüßen. Der neue Standort soll "zu einem zentralen Begegnunsort für Kunst und Kultur in Nürnberg werden. Wir stehen für einen offenen und divergenten Austausch mit allen Möglichkeiten der Bildenden Kunst."

BBK Vorstand

"Schlüsselübergabe" im Vorstand

auf der vergangenen Mitgliederversammlung wurde unser langjähriges Vorstandsmitglied Christian Haberland aus gesundheitlichen Gründen verabschiedet.

Christian hat seit 2014 im Vorstand mit großem Einsatz die Geschicke des BBK Nürnberg Mittelfranken mitgestaltet und sich neben seiner Vorstandsarbeit auch zusätzlich im Orgateam der BBK VIEW Galerie engagiert.
Wir, allem voran auch ich persönlich, danken ihm sehr für seinen selbstlosen Einsatz für den Verband und die Belange von Künstlerinnen und Künstlern im Bezirk Mittelfranken.
Glücklicherweise hat er angekündigt auch in Zukunft in Hauptausschuss und BBK VIEW Orga-Team mitzuarbeiten und auch bei der Betreuung der Debütanten beratend zur Seite zu stehen.

In seiner Nachfolge wurde von der Mitgliederversammlung Ulrike Manestar gewählt, die vielen bereits durch ihr Engagement in BBK VIEW und Tatort Atelier bekannt sein dürfte und die seit letztem Jahr Mitglied im Hauptausschuss ist.

Heute konnten wir in der Hirtengasse die "Schlüsselübergabe" zelebrieren und Heli Feuchtenberger und ich freuen uns auf die gemeinsame Vorstandsarbeit!

Trio 10

TRIO 10
17.6. - 16.8.23

Die 10. Gemeinschaftsausstellung der drei fränkischen BBKs (Mittelfranken, Oberfranken und Unterfranken) findet in diesem Jahr wieder in Würzburg statt. Acht Künstler:innen wurden von einer Jury ausgewählt. Mit der Trio wurde ein Format geschaffen, das zum einen die Vielfalt und Qualität der Kunstszene Frankens widerspiegelt und zum anderen eine wichtige Plattform für Kunstschaffende zur Präsentation ihrer Werke bietet.

Frank Albert (Malerei) - visuelles Tagebuch, Archäologie von Erinnerungen.
Waldemar Bachmeier (Konzeptkunst) - Darstellung aller Lottoziehungen seit 1956.
Irmingard Beirle (Installation) - Fotoprints zum Völkermord in Armenien.
Christiane Kaufmann (Zeichnung) - Erkundung des Dazwischenliegenden.
Kerstin Römhild (Fotografie) - Darstellung des öffentlichen Raums aus der Perspektive des Ruhenden.
Younghun Lee (Objekte) - plastische Figuren.
Michaela Schwarzmann (Papierkunst) - rhythmische Muster, die mit wechselndem Licht interagieren.
Rudolf Schwarzer (Malerei) - Das Festhalten von Gewesenem.

Vernissage: Fr 16.06.23, 19.00 Uhr

Maria Braune

Maria Braune
Debütantin 2023

Maria Braune, (geb.: 1988 in Berlin)

studierte nach einer klassischen Ausbildung zur Holzbildhauerin in Berchtesgaden, Freie Kunst an der Akademie der bildenden Künste München und schloss dieses 2017 mit Diplom ab.
Ihre künstlerische Forschung erkundet die Verbindung zwischen Bedürfnissen, menschlichem Sozialverhalten und Salubrität.
Im Zentrum ihrer Arbeit steht ein selbstentwickelter Werkstoff bestehend aus verschiedenen, natürlichen nachwachsenden Rohstoffen, der erhitzt, gegossen und über einen mehrwöchigen Zeitraum geformt wird. Es entstehen Arbeiten und Installationen welche Bezüge zu Wachstum, Symbiose und Zerfall nehmen und Brüche, Veränderungen, aber auch sinnliche Formationen in den Raum wuchern lassen.

Zur Zeit lebt und arbeitet Maria Braune im internationalen Künstlerhaus Bamberg.

Webseite

Flyer zur Debütantenausstellung

Trio 9

TRIO 9
Die 9. Gemeinschaftsausstellung der 3 fränkischen BBKs im Bamberger Kesselhaus

Die Abkürzung BBK steht für Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler. Ein deutschlandweiter Verband mit vielen regionalen Unterverbänden. Seine Ziele richten sich auf die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen professioneller Kunstschaffender, wie z.B. eine faire Bezahlung bei Ausstellungen. Darüber hinaus veranstalten die Regionalverbände ein umfangreiches Ausstellungsprogramm ihrer Mitglieder, zu dem auch Austausch- und Gemeinschaftsausstellungen gehören.

Kurz nachdem der ehemalige Heizungsraum des alten Bamberger Krankenhaus für Ausstellungen zur Verfügung stand, veranstalteten dort die drei fränkischen Regionalverbände ihre erste Gemeinschaftsausstellung TRIO 1. In den kommenden Jahren folgten Stationen in Schwabach, Wechterswinkel, Würzburg und immer wieder kehrte TRIO ins Kesselhaus zurück.

Dieses Jahr mit Werkserien von acht Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Franken, die von einer gemeinsamen Jury nach künstlerischer Qualität und Kesselhaustauglichkeit ausgewählt wurden. Denn die Architektur des Raumes, der für riesige Koks-Heizkessel gebaut wurde, ist sehr kraftvoll und dominant und die Wände zeigen noch die originalen Nutzungsspuren. Ein idealer Hintergrund für Kunstwerke, die sich damit auseinandersetzen und mit ihrer eigenen Kraft davor bestehen können. Auf unterschiedliche Weise tun das die Arbeiten aller acht Beteilgten, indem sie sich teilweise mit benutztem oder beschmutzen Material beschäftigen und damit aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen aufgreifen.

Manchmal sehr direkt, wie Gabriele Kunkel mit ihrer Installation Wie man es sieht im klaustrophobischen Nebenraum oder Philipp Benkert mit Fotos von geschmolzenen Mobiltelefonen, die auf die Anschläge des 11.9.2001 verweisen. Manchmal abstrakt, wie es die Bildhauerin Claudia Endres und die Zeichnerin Henrike Franz tun. Franz mit Zeichnungen, in denen sie Formen entwickelt, die die dahinterliegende Wand als eigenes Form- und Strukturelement mit einbezieht und Endres mit vielfach durchbohrten Skulpturen aus intensiv blauem brasilianischen Macauba-Stein. Ulrike Manestar zeigt die Auswirkungen der gegenwärtigen Immobilienblase in mehrfach belichteten Fotografien, die direkt auf die Wand des Kesselhauses tapeziert sind. Die Vorzustand des Stadtraumes wir von uniformen Wohnanlage, errichtet nach dem Prinzip "satt und sauber", transparent überlagert. Direkt auf ungrundierter Leinwand stehen die Chimären von Petra Krischke: Tier- Mensch- Pflanze Mischwesen in exotischen Farbvarianten, die gleichzeitig faszinieren durch ihre ästhetische Anziehungskraft und verschrecken durch ihre negativen und gefährlichen Eigenschaften, aber auch einen subversiven Witz haben. Genauso wie Helga Schwalt-Scherers Plastiken aus Nato-Stacheldraht. Hoch ästhetischer Spiegelglanz und scharfe Spitzen, ist dieses Material gemacht, um durch seine Fähigkeit schlimme Wunden zu erzeugen, Menschen abzuschrecken. Aus diesem Material webt sie Gegenstände wie einen Gedenkkranz, eine Decke mit Laufmasche oder einen selbständig stehenden Strumpf. Versöhnlich dagegen ist die Umwidmung des Durchblicks in den Kesselhauskeller zu einem Café mit den Mitteln der Malerei. Claudia Wirth zeigt dort einen Block aus vier Bildern mit senkrechten Blicken auf Cafétische, an denen sich Menschen niedergelassen haben. Am Sonntag den 23.10 um 15 Uhr kann man es ihnen gleich tun. Dann wird Claudia Wirth Café und Kuchen servieren und durch die Ausstellung führen.
Weitere Führungen bieten Gabriele Kunkel am Sonntag 9.10. und Philipp Benkert am 18.9. jeweils um 15:00 Uhr an. Weitere Informationen zur Ausstellung unter: bbk-oberfranken.de

Debütantenausstellung 2022

David Häuser
David Häuser schließt sein Designstudium 2011 mit dem Diplom ab. Von 2012 bis 2014 besucht er den Aufbaustudiengang Kunst und öffentlicher Raum, bis er 2014 in die Fotografieklasse von Jürgen Teller aufgenommen wird. 2018 ernennt ihn Jürgen Teller zum Meisterschüler. In David Häusers Fotografien kommt der Beobachtung von Menschen, deren Tun und deren Verhältnis zu den Dingen, die sie umgeben, zentrale Bedeutung zu. Ob seine Arbeiten komplex und hintersinnig zu verstehen sind, oder ein unterhaltsamer Blick auf das Alltägliche, überlässt er dem Betrachter.

Simon Kellermann
Simon Kellermann studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg von 2014 bis 2019 Freie Malerei bei Susanne Kühn. Der Künstler nutzt Techniken der hyperrealistischen Öl- und Portraitmalerei, um sich malerisch mit modernen Thematiken auseinanderzusetzen und erzeugt dabei düstere, humorvolle und melancholische Impressionen.

Sabrina Zeltner
Sabrina Zeltner studierte von 2013 bis 2019 an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg Grafik Design und Visuelle Kommunikation bei Prof. Holger Felten und Prof. Friederike Girst. Ihre Praxis bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Video, Installation, audiovisuellen Live Performances, Grafik-Design sowie Sub- und Clubkultur. Dabei arbeitet sie fast immer kollaborativ, sodass der gegenseitige Austausch und die Zusammenarbeit mit Musiker:innen, Künstler:innen und Grafiker:innen wichtige Bezugspunkte innerhalb der Dynamik ihrer künstlerischen Arbeit sind.

Einladungs-Flyer

Studie über die künstlerische Tätigkeit und zur sozialen Lage von Kunstschulabsolventen

Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten - erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Kunsthochschulen sind in einem permanenten Rechtfertigungszwang: Zum einen wird diese Diskussion von der Bildungspolitik geführt, die immer wieder auf die Kosten für ein Kunststudium hinweist. Zum anderen geht es aber auch um die Einkommenssituation der Kunstschaffenden und die sich daraus ableitenden politischen Forderungen etwa nach Ausstellungshonoraren, bedingungslosem Grundeinkommen oder Notfallfonds.

Die Hochschule für bildende Künste (HFBK) Hamburg wollte es genauer wissen und hat 2019 bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der Studie räumen mit einigen Vorurteilen auf und geben ein differenziertes Bild der Bedingungen für ein selbständiges künstlerisches Dasein nach Beendigung des Studiums.

Ergebnisse der Studie

TRIO 8

Zum achtenmal findet die Ausstellung Trio statt. Ziel dieser Ausstellungsreihe ist den Austausch zwischen den fränkischen BBK Regionalverbänden zu stärken, die Begegnung der Künstler zu fördern und der zeitgenössischen Kunstszene Frankens ein neues Podium zu schaffen.
Die Idee: Aktuelle Arbeiten dreier jurierter KünstlerInnen, je eine(r) aus Ober- , Mittel- und Unterfranken werden in einer Dreifach-Ausstellung gezeigt.
Trio-Ausstellungen finden in den Räumen der Regionalverbände Mittel- und Unterfranken zu veranstalten. 2018 kehrt sie turnusgemäß in den Kunstraum Kesselhaus in Bamberg zurück.


Flyer zu Trio 8

Ausstellungseröffnung
Freitag, 25.10.2019, 19 Uhr

26.10.- 10.11.2019

Öffnungszeiten
Donnerstag & Freitag 17-19 Uhr | Samstag & Sonntag 11-17 Uhr

Eintritt frei

Adresse
Kunstverein Herzogenaurach
Langenzenner Str. 1, 91074 Herzogenaurach

Trio 7 Ausstellung in Bamberg

Zum siebentenmal findet die Ausstellung Trio statt. Ziel dieser Ausstellungsreihe ist den Austausch zwischen den fränkischen BBK Regionalverbänden zu stärken, die Begegnung der Künstler zu fördern und der zeitgenössischen Kunstszene Frankens ein neues Podium zu schaffen.
Die Idee: Aktuelle Arbeiten dreier jurierter KünstlerInnen, je eine(r) aus Ober- , Mittel- und Unterfranken werden in einer Dreifach-Ausstellung gezeigt.
Trio-Ausstellungen finden in den Räumen der Regionalverbände Mittel- und Unterfranken zu veranstalten. 2018 kehrt sie turnusgemäß in den Kunstraum Kesselhaus in Bamberg zurück.

Wo früher die Kessel für die Wäscherei des Alten Bamberger Krankenhauses dampften, veranstalten der BBK Oberfranken, der Architekturtreff Bamberg und der Bamberger Kunstverein seit 2011 innovative Kunstevents. Hier herrscht keine sterile White-Cube-Atmosphäre, hier bietet ein spannender Raum mit industriellem Charme die Möglichkeit, raumgreifend Kunst zu präsentieren. Über einem niedrigerem Untergeschoß erhebt sich ein kubusförmiger 9m hoher Hauptraum. Durch eine zentrierte quadratische Öffnung ergeben sich spannende Sichtachsen und Nutzungsmöglichkeiten zwischen den beiden Etagen


Flyer zu Trio 7

Ausstellungseröffnung
Freitag, 7.9.2018, 19 Uhr

8.9.- 14.10.2018

Öffnungszeiten
Freitag 15-18 Uhr
Samstag, Sonntag & Feiertag 11-18 Uhr

Eintritt frei

Adresse
Kunstraum Kesselhaus
Untere Sandstraße 42 (Eingang am Leinritt), 96049 Bamberg

Debütantenausstellung 2018
26. Juli - 9. September 2018

Der BBK Nürnberg Mittelfranken lädt herzlich ein zur Ausstellungseröffnung und der Katalogpräsentation der diesjährigen Debütantinnen im Künstlerhaus im KunstKulturQuartier, Glasbau 1. OG.

Ausstellungseröffnung: 25.7.2018 um 19 Uhr

Künstlergespräche:
Anne Pfeifer, 5.8.2018 um 15 Uhr
Marile Holzner, 12.8.2018 um 15 Uhr

Finissage und Katalogpräsentation: 9.9.2018 um 15 Uhr


Anne Pfeifer

Anne Pfeifer wurde 1987 in Lindenfels im Odenwald geboren und studierte Visuelle Kommunikation an der Hochschule Pforzheim sowie Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste München in den Klassen von Prof. Axel Kasseböhmer und Prof. Jorinde Voigt, in deren Klasse sie als Meisterschülerin ihr Studium im Februar 2017 abschloss. Mit kinetischen Objekten und Installationen visualisiert sie Lebendigkeit und Vergänglichkeit, indem sie ihren zunächst starren und minimalistisch wirkenden Arbeiten einen Herzschlag verleiht.

Webseite Anne Pfeifer



Marile Holzner

Marile Holzner, geboren 1983 in Landshut, lebt und arbeitet in München und Landshut. Von 2010 bis 2016 studierte Sie an der Akademie der Bildenden Künste München bei Frau Prof. Karin Kneffel in der Fachrichtung Freie Kunst und schloss mit dem Diplom 2017 als Meisterschülerin ihr Studium ab. Ihre Arbeiten aus Papier handeln von der Entstehung der Form aus der Sprengung der Bildfläche und von der Schönheit des Fehlers. Ihre "Bildkörper" zeigen das Wirken von Kräften, handeln von sich selbst, von ihrer Materialität und erzählen von der Verformbarkeit ihrer Masse und ihres Volumens. Und von ihrer eigenen Entstehung. (Anne Simone Krüger)

Webseite Marile Holzner


Die Kataloge werden mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst erstellt, sowie mit Unterstützung der LfA-Förderbank und des Bezirks Mittelfranken.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Künstlerhaus im KunstKulturQuartier.
Künstlerhaus im KunstKulturQuartier, Glasbau 1. OG, Königstraße 93, 90402 Nürnberg, Tel.: 0911/231-14678
Öffnungszeiten: Di, Do bis So und an Feiertagen 10 - 18 Uhr, Mi 10 - 20 Uhr, Mo geschlossen
Eintritt frei

trio 6

Ausstellung TRIO 6 im unterfränkischen Kloster Wechterswinkel

5.8. bis 5.11.2017

TRIO ist eine Ausstellungsreihe der drei fränkischen Regionalverbände des Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler.Gestartet wurde TRIO 2013 im Kunstraum Kesselhaus in Bamberg. Weitere Stationen waren in den darauffolgenden Jahren die Galerie Hirtengasse in Nürnberg, die BBKGalerie in Würzburg, nochmals das Kesselhaus in Bamberg, die Keller am Pinzenberg in Schwabach und nun als 6. Station Kloster Wechterswinkel. 2017 feiern die 3 fränkischen Regionalverbände ihr 70jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wird im Rahmen der Ausstellung TRIO 6 auch ein Künstlerfest und weitere Veranstaltungen in Wechterswinkel stattfinden.

Künstlerliste

Oberfranken
  • Adelbert Heil, Bamberg
  • Lucie Kazda, Bayreuth
  • Peter Schoppel,Gundelsheim
  • Gudrun Schüler, Bayreuth
  • Michaela Schwarzmann, Eggolsheim
  • Katja Wunderling, Nürnberg
Mittelfranken
  • Claudia Endres, Nürnberg
  • Christian Haberland, Nürnberg
  • Bettina Jaenicke, Nürnberg
  • Ursula Jüngst, Nürnberg
  • Anneliese Kraft, Schwabach
  • Stephanie Löw, Nürnberg
Unterfranken
  • Kristin Finsterbusch, Würzburg
  • Kathrin Hubis, Oerlenbach
  • Edeltraud Klement, Niedernberg
  • Hans Krakaus, Giebelstadt-Euerhausen
  • Markus Schmitt, Mömbris
  • Antje Vega, Kreuzwertheim


Ausstellungsraum

Kloster Wechterswinkel, ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster 1144 gegründet, liegt am Fuße der Bayerischen Rhön im Landkreis Rhön-Grabfeld. Heute wird das ehemalige Kloster auf drei Ebenen mit Kunst und Kultur bespielt. In der Galerie des Erdgeschosses wird zeitgenössische Kunst ausgestellt. Ein Schwerpunkt bildet hierbei die Bildhauerei. Gerade der Innenhof des Kloster bietet sich für Skulptur an. Im Festsaal darüber finden Konzerte, Lesungen, literarische Abende und Theater statt. Ebenso ist er Raum für offizielle Anlässe, Empfänge und Ehrungen.

Im zweiten Obergeschoss präsentiert sich die museale Einrichtung, die die Geschichte des Klosters Wechterswinkel näher beleuchtet. Kloster Wechterswinkel, ein Haus für Kunst und Kultur, das Bildende Kunst, Musik, Literatur und Lebensart verbindet.

Ausstellungsbericht im Rhön & Streuboten

Berlin macht Ausstellungshonorare zur Richtlinie der Kulturpolitik

Beispielhafte Honorierung von Kunst

Seit Anfang des Jahres 2016 werden in Berlin Ausstellunghonorare in allen kommunalen Galerien Berlins gezahlt. Mit Beginn der neuen Rot-Rot-Grünen Koalition wurden Ausstellungshonorare Teil der Berliner Kulturpolitik. In der Koalitionsvereinbarung, die der Politik der Berliner Landesregierung zugrunde liegt, heißt es: "...zur Unterstützung der Bildenden Künstler*innen werden die mit Landesmitteln geförderten Institutionen künftig verpflichtet, bei allen Ausstellungen Honorare an die ausstellenden Künstler*innen zu zahlen."
Das Berliner Konzept ist einfach und funktioniert so:
Über einen Fonds wird ausschließlich für die Honorierung von professionellen bildenden Künstler/innen mit Hauptwohnsitz in Berlin für die Bereitstellung ihrer künstlerischen Werke bzw. Äußerungen in temporären Ausstellungsprojekten der Kommunalen Galerien Berlins Geld bereitgestellt. Damit ist gesichert, dass die Honorare nicht auf Kosten der Ausstellungsplanung gehen. Das Honorar ist kein Produktions-, Katalog- oder Materialkostenzuschuss. Darüber muss gesondert z.B. in Werkverträgen verhandelt werden.
Die Kommunalen Galerien in Berlin stellen zu Jahresbeginn Anträge bei der Senatskulturverwaltung über ihren Mittelbedarf entsprechend ihrer Ausstellungsplanung für das gesamte laufende Jahr, wobei die Honorarstaffelung wie folgt gilt:

  • 1.000 Euro je Teilnehmer/innen an einer Einzelausstellung (1-2 Beteiligte)
  • 350 Euro je Teilnehmer/innen an Gruppenausstellungen (bis 10 Beteiligte)
  • 150 Euro je Teilnehmer/innen an Gruppenausstellungen (mehr als 10 Beteiligte)
Die Galerien schließen Verträge eigens für das Ausstellungshonorar mit den Künstler/innen ab. Das Ausstellungshonorar wird brutto ausgezahlt. Etwaige Steuerpflichten (ermäßigter Steuersatz 7%) sind von den Künstlerinnen und Künstlern zu tragen. Das Ausstellungshonorar gilt bei der KSK als Einkommen; jedoch auch bei Empfängern von ALG II. (Aus dem Fonds dürfen keine Honorare für die Darstellung bzw. Ausstellung von Projekten im Rahmen der Kulturellen Bildung und der Soziokultur gezahlt werden).

Debutantenausstellung 2016

Toma Johanne Hilgengeld | Young-Hun Lee | Anina Stolz

21.7. - 11.9.2016

Der BBK Nürnberg Mittelfranken bietet den diesjährigen drei Debütantinnen eine erste gemeinsame Ausstellung im Künstlerhaus, Glasbau 1.OG in Nürnberg.

Finissage und Präsentation der Debütantenkataloge am 11.9.2016 um 17 Uhr im Glasbau 1.OG des Künstlerhaus Nürnberg



Toma Johanne Hilgenfeld

*1979 in Herdecke. Ausbildung zur Goldschmiedin. Von 2003 bis 2009 bei Professorin Ulla Mayer an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, wo sie ihr Studium in der Klasse für Gold- und Silberschmieden als Meisterschülerin abschloss. Sie verbindet in Ihren zeitlos schönen Preziosen mit großer Eleganz Poesie und unterschiedlichste Erinnerungen an unsere (eigene) Kulturgeschichte.


Webseite


Young-Hun Lee

*1977 in Oberhausen. Erste bildhauerische Studien in Südkorea. Nach einem Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Regensburg studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg von 2006 bis 2013 in der Bildhauer-Klasse bei Professor Marko Lehanka, wo sie 2011 zur Meisterschülerin ernannt wurde. "...Sie lässt plastische Figuren entstehen, die auf den ersten Blick fremd anmuten und auf den zweiten den Schaffensprozess aus einer direkten Auseinandersetzung mit dem Menschen begründen"... (Isabell von Marschall).

Künstlergespräch am Sonntag, 21.08.2016, 16 Uhr

Email


Anina Stolz

*1981 in Nürnberg. Studierte nach einer Ausbildung zur Goldschmiedin von 2008 bis 2015 an der Akademie der Bildenden Künste in München Malerei und Grafik. Schülerin in den Klassen von Jerry Zeniuk, Myriam Holme, Thomas Scheibitz, Julian Rosefeldt und Jorinde Voigt, die sie 2015 zur Meisterschülerin ernannte. Ihre Arbeiten versuchen mit unterschiedlichsten Mitteln, unsere Wahrnehmung des Raumes, unserer Umgebung, unserer Aufenthaltsorte zu sensibilisieren, Selbstverständliches zu hinterfragen und uns (wieder) bewusst zu machen.

Künstlergespräch am Sonntag, 28.08.2016, 16 Uhr

Webseite



trio 5 Ausstellung: 6 Künstler aus 3 BBK Verbänden

Die Ausstellungsreihe TRIO der drei fränkischen Regionalverbände des Berufsverbandes Bildender Künstler, die 2013 im Kesselhaus in Bamberg begonnen hat, konnte sich mittlerweile mit drei weiteren Ausstellungen in Nürnberg, Würzburg und nochmals Bamberg etablieren.

Die diesjährige Ausstellung im Pinzenkeller in Schwabach stellt durch die Einzigartigkeit der Ausstellungsräume in vielerlei Hinsicht eine Besonderheit dar: Das ganzjährig auf ca. 10° temperierte Kellergewölbe (Jacken nicht vergessen!) mit Gängen und Nischen fordert die ausstellenden Künstler und deren Kunstwerke, eröffnet neue Betrachtungsweisen und schenkt dem Besucher ein einzigartiges Kunsterlebnis.


Ausstellende Künstler

  • Christian Haberland
  • Irene Kress-Schmidt
  • Jan Polacek
  • Stephan Schwarzmann
  • Johannes Schreiber
  • Christiane Toewe

Flyer Trio5 Ausstellung

Artikel Schwabacher Tagblatt 15.7.2016


Ehrenmitglied Hella Rossner-Böhnlein gestorben

Unser Ehrenmitglied Hella Rossner-Böhnlein ist am 23.11. 2014 im Alter von 92 Jahren in Unterwössen bei Reit im Winkl verstorben. Mit ihr verliert der BBK eine über Nürnberg hinaus bekannte Bildhauerin.

Ehrenmitglied Hella Rossner-Böhnlein war jahrzehntelang maßgeblich im BBK engagiert, erst als Schriftführerin und dann 13 Jahre als Vorstand.

Bekannt wurde sie als Bildhauerin in Nürnberg vor allem durch ihre Skulpturen "Welthandel" auf dem Knöpfleinsberg und der Muschelkalkplastik "Das Paar" in der Zollhaussiedlung.

Hella Rossner-Böhnlein studierte 1938-1941 an der AdBK Nürnberg bei Wilhelm Nida-Rümelin und dann zwei Jahre an der AdBK München bei Richard Knecht. Ab 1944 arbeitete sie in Nürnberg als freischaffende Bildhauerin und schuf viele Kunst-am-Bau-Werke in der Stadt, die leider teilweise schon wieder verschwunden sind:

  • Hase (Gernotstr. 52), Eisbär (Rothenburger Str. 197-203), Dromedar (Zollerstr. 24),
  • Affe (Zollhauspark),
  • Schulkinder (Volksschule Hummelsteiner Weg 25),
  • Gesprächsgruppe (Creglinger/Wiedersbacher Str.)

Helmut Häussler beschreibt ihre bekannteste Skulptur "Welthandel" im Buch "Brunnen, Denkmale und Freiplastiken in Nürnberg (Verlag Albert Hofmann,Nürnberg 1977)":

"Eine symbolische Weltkugel aus Bronze mit stark stilisierter, wirksam in perspektivischer Anordnung gebrachter Personengruppe, die Handel und Wandel versinnbildlichen soll, steht seit 1972 am Fuße des Knöpfleinberges, wirksam vor dem Hintergrund der 'Victoria' an der Adlerstraße...
Milieu zu zaubern, ist die Stärke gerade dieser Bildhauerin und zwar mit einfachen Kunstgriffen. Einige starke Gestalten am Außenrand der Plastik tragen das Ganze, die Figuren dahinter werden einfach dünner und schrumpfen von unten nach oben: Der Blick in die Endlosigkeit des Massenzeitalters ist geöffnet."
Helmut Häussler beschreibt in dem gleichen Buch 'Das Paar' in der Zollhaussiedlung:

"Die beiden überlebensgroßen Muschelkalkplastiken in nachexpressionistischer, stark auf architektonische Gesetzlichkeiten zurückführender Manier sprechen eine verknappte Formensprache...Gerade dadurch aber wird die gemeinte erotische Spannung, voll beherrschter Vitalität und psychischer Kraft, verdeutlicht...

Für Komposition und Abmessungen dieser Großplastik ist der Rasenplatz beim Landschaftsweiher in der Eisenbahnersiedlung Zollhaus übrigens sehr gut gewählt."

Traueranzeige für Hella Rossner-Böhnlein


Ehrenmitglied Konrad Ehmann gestorben

Unser Ehrenmitglied Konrad Ehmann ist am 14.9. 2014 im Alter von 94 Jahren in Nürnberg verstorben. Mit ihm verliert der BBK einen über Nürnberg hinaus bekannten Maler und Kirchenrestaurator, der jahrzehntelang im Berufsverband aktiv tätig war und engagiert für den Wiedereinzug der Künstler in das damalige Künstlerhaus kämpfte.

1919 als Sohn und Enkel bekannter Nürnberger Maler und Kirchenrestauratoren geboren, wurde er schon im Alter von 17 Jahren (!) auf der Kunstakademie aufgenommen. 1937-44 studierte er Malerei (skrale + profane) und Fresko an der Akademie Nürnberg bei Prof. K. H. Dallinger und Prof. O.M. Schmidt.

Konrad Ehmann hat in seinem Leben schon unzählige Bilder gemalt und Kirchen restauriert.

Am 2.9.1949 trat er dem Berufsverband freier Künstler Nürnberg, dem späterem BBK, bei. 2011 wurde eins seiner letzten Bilder "Kartoffelernte im Knoblauchsland" auf der Heimat Ausstellung des BBK Nürnberg Mittelfranken im prisma Haus ausgestellt.

Zuletzt stellte er mit auf der Heimat Ausstellung 2011 des BBK im prisma Haus aus.

Traueranzeige für Konrad Ehmann


1. Debütantenausstellung 2014: Barbara Engelhard

Im Dschungel der Großstadt geht es genauso wie in der zeitgenössischen Kunst darum, den Durchblick zu behalten. Überall ist Bewegung, Geräusch, Form, Licht und Farbe - eine Symphonie an Eindrücken. Für gewöhnlich versuchen wir diese Eindrücke zu minimieren, um das für uns Wesentliche vom Nebensächlichen zu unterscheiden. Was aber, wenn wir unsere Aufmerksamkeit einmal bewusst auf dieses Nebensächliche lenken?

Barbara Engelhard überträgt in ihrer Installation den Klang der Straße live in den Innenraum der Ausstellungsfläche. Die Gesprächsfetzen, Schritte und Alltagsgeräusche werden durch den fast leeren Raum hervorgehoben und in den Mittelpunkt gestellt. Das Nebensächliche rückt in den Fokus. Es entsteht ein Raum, der das Äußere im Inneren sichtbar und vor allem hörbar werden lässt.

Barbara Engelhard ist in diesem Jahr eine von zwei Debütanten, die durch die Initiative des BBK Nürnberg Mittelfranken e.V. die Möglichkeit erhalten, ihre erste Einzelausstellung zu präsentieren. Die Künstlerin ist in Nürnberg keine Unbekannte mehr, 2014 war sie bereits mit einem Projekt an der Blauen Nacht vertreten und sie gestaltete zur Eröffnung der Kunstvilla den Besucherraum als Bandelzimmer.
Die Förderung beinhaltet die Produktion eines Werkkataloges, in dem eine erste Übersicht ihres Schaffens präsentiert wird.

Flyer Debütantenausstellung Engelhard

Presseartikel 15.7. Nürnberger Nachrichten

Webseite Barbara Engelhard

Leitlinie zur Ausstellungsvergütung erschienen

Seit vielen Jahren vertritt der BBK Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler die Forderung, dass Leistungen im Rahmen von Ausstellungen angemessen vergütet werden. Die frisch gedruckte "Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen" beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhandlung zwischen Künstler/innen und Veranstaltern von Ausstellungen zu beachten sind. Kernpunkte sind zwei Vergütungstabellen. Die Leitlinie enthält zudem einen Muster-Ausstellungsvertrag, der auch auf der BBK-Internetseite (oder hier gleich den Button klicken) als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.

Link zum Muster Vertrag

Kostenbeitrag für Mitglieder, die unabhängig von ihrem BBK-Verband bestellen:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 2 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 3 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.): Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3, Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder 030 / 2640970.

Debütanten 2014

Die Debütanten des Jahres 2014 sind Barbara Engelhard, Konzeptkünstler aus Fürth und Tim Freiwald, Maler aus München.

Debütantenausstellungen 2014:
Barbara Engelhard 16.07.-17.08.13 (Eröffnung 16.07., 18:30 Uhr)
und Tim Freiwald 30.08.-22.09.13

Webseite Barbara Engelhard

Webseite Tim Freiwald

Matthias Schwab
Debütantenausstellung "void - works" 30.8.-22.9.2013

Matthias Schwab begab sich erst spät in die institutionalisierte Künstlerausbildung. Bevor er von 2001 bis 2006 an der Bauhaus Universität Weimar freie Kunst studierte, hatte er von 1994 bis 2000 ein Studium der Psychologie und Philosophie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg abgeschlossen und ein Jahr als Visiting Fellow an der University of Melbourne gearbeitet.
Vor diesem Hintergrund setzt er sich bildnerisch und konzeptionell vor allem mit der gesellschaftlichen Rezeption von Kunst auseinander. Dabei stehen Wahrnehmung und Wahr-heit, Täuschung und Ent-täuschung, Sehen und Über-sehen im Fokus seiner konzeptionellen künstlerischen Auseinandersetzung, die er auch auf das Gebaren des Kunst-Marktes überträgt und institutionskritisch anwendet.

In der Ausstellung sind Videos, Malerei und Zeichnung, sowie Fragmente der konzeptuellen Tätigkeit zu sehen.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog im Erich Weiß Verlag; 144 Seiten, 210 farbige Abbildungen, 20 €, der an der Theke des Kunsthauses, dem Buchhandel oder im Internet über leerstelle.org. bezogen werden kann.

Finissage 22.September 2013 ab 16 Uhr.
Verabschiedung durch Barbara Leicht M.A. vom Kunstmuseum Erlangen: Sie wird seine Ausstellung Revue passieren lassen und kommentieren.

Artikel in NN vom 30.8.2013

VAGUE
Debütantenausstellung von Marie Jeanne Turnea-Luncz 2013

Gezeigt werden Grafiken als Blaupause Zeichnungen, der grafischen Gestaltung der Modezeitschrift Vogue entlehnt. Sie spielen mit dem Layout und den Abbildungen dieser "Modebibel". Interessiert hat dabei die Dekonstruktion durch die Beibehaltung einer Technik und das Aufgreifen der Werbeanzeigen und teilweise auch das Ausblenden anderer Details.

Im Mittelpunkt eine Installation aus mit bunten Fäden umwickelten Ästen. Diese ROOTS stellen Äste dar, die an die Frisuren der Rastafari erinnern sollen.
Die Roots-Äste erstrecken sich von dem Ausstellungsraum, über die Treppe, bis hin zum höchsten Punkt des Glasbaus und entwickelt sich von fädenumwobenen Ästen, zu Ästen aus Schnittmustern bis hin zum architektonischen Endstadium, und den Glasbau als Miniatur aufgreift.

Auch der Ausstellungskatalog ist ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung. Der Titel lautet "blueprint edition" und spielt mit dem Aufgreifen von Typografie bekannter Firmen und andererseits das Aufgreifen der eigenen Arbeiten als Blaupause. Das Layout ist H&M Katalogen entlehnt und auch die Schrift des Covers erinnert an ein großes Modeunternehmen.......

Debütantenausstellung
Marie Jeanne Turnea-Luncz
VAGUE
01.08.-25.08.13

Flyer Debütantenausstellung

Artikel NN 1.8.2013

Arbeitsbeispiele Marie Jeanne Turnea-Luncz

Debütanten 2013

Die Debutanten des Jahres 2013 sind Matthias Schwab, Konzeptkünstler aus Ansbach und Marie Jeanne Turnea-Luncz, Objektkünstlerin aus Nürnberg.

Debütantenausstellungen 2013:
Marie Jeanne Turnea-Luncz 01.08.-25.08.13 (Eröffnung 31.07., 20:00 Uhr)
und Matthias Schwab 30.08.-22.09.13

Webseite Matthias Schwab

Neuer Veranstaltungskalender für Großraum Nürnberg

Der Veranstaltungskalender für Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach ist neu gestaltet und attraktiver geworden. Die Eingabe aller Veranstaltungen erfolgt auf der Webseite www.meine-veranstaltungen.net
Die regionalen Webseiten nuernberg.de, fuerth.de und erlangen.de, sowie die Seiten von kubiss.de und kunstkulturquartier.de greifen auf diesen Veranstaltungskalender zurück, wenn sie ihre eigenen Listen erstellen.
Mit einer Eingabe könnt ihr jetzt eure Ausstellungen und Terminen in den wichtigsten Kalendern der Region unterbringen. Die Eingabe ist kostenlos, wird von einer Redaktion geprüft (kann 1-2 Tage dauern) und dann veröffentlicht.
Die Eingabe selbst ist einfach und fast selbsterklärend. Bilder und andere Multimedia-Inhalte können mit veröffentlicht werden. Damit haben wir endlich einen zentralen Kalender, der einfach zu bedienen ist.

Beurteilungskriterien für Ausschreibungen

Der Berufsverband der Kommunikationsdesigner registriert einen immer ruppigeren Umgang mit Kolleginnen und Kollegen bei Wettbewerben. Das trifft doch auch auf Kunstwettbewerbe zu? Damit sind auch die Beurteilungskriterien, die der BDG für Ausschreibungen aufstellt, für Kunstausschreibungen übertragbar.

Details auf der Webseite vom BDG: www.bdg-designer.de/

65 Jahre BBK

Gegründet am 21. Juni 1947 als Notgemeinschaft freier Künstler hat sich der BBK Nürnberg Mittelfranken bis heute zum einzigen berufsständischen Verband professioneller Bildender Künstlerinnen und Künstler entwickelt

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